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Ferienwohnung in Epinel – Geschichte, Wege und Traditionen

Unterkünfte in Epinel

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Epinel ist ein altes Dorf am Bach Arpisson, das mit lokaler Geschichte und Traditionen verbunden ist. Epinel existiert bereits seit dem 12. Jahrhundert.

File:Epinel, Aosta Valley.jpg File:Epinel, Aosta Valley.jpg Foto: Nina (ningenkamp) via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Wege für unterschiedliche Tagespläne

Der Spazierweg von Epinel nach Gimillan beginnt oberhalb von Epinel und führt über einen leichten, aussichtsreichen Wirtschaftsweg zur Casaforte di Tarambel. Der Abschnitt bis zur Festung ist auch mit dem Kinderwagen begehbar. Der leichte Wegcharakter unterscheidet diese Verbindung vom flachen Maultierpfad von Mougne nach Epinel.

Eine weitere Verbindung führt von Cogne nach Epinel über einen flachen Maultierpfad von Mougne nach Epinel; auch dieser Abschnitt ist mit dem Kinderwagen begehbar. Mit Epinel verbunden ist außerdem die Routenbezeichnung „Sentiero Natura Stagno di Les Fontaines“ für die Strecke Cogne–Buthier–Epinel. Für die Strecke bis Epinel beträgt die Gehzeit dabei 1 Stunde und 14 Minuten. Die Gehzeit gibt der Verbindung einen klaren zeitlichen Rahmen für die Tagesplanung vor Ort.

Der historische Themenweg „La Radura delle leggende“ ist ein ein Kilometer langer Weg, der Crétaz und Epinel durch Waldgebiete und eine weite Lichtung verbindet. Er führt an Orten vorbei, die mit untergegangenen Dörfern, lokalen Legenden und der Casaforte di Tarambel in Epinel verbunden sind. Mit einem Kilometer ist seine Länge für einen kurzen historischen Ausflug konkret bemessen.

Historische Orte und Spuren der Vergangenheit

Die Casaforte di Tarambel, im valdostanischen Patois „Tor de Mougne“, ist eine mittelalterliche befestigte Ruine zwischen den Ortsteilen Epinel und Crétaz. Sie wurde 1198 errichtet. In Epinel selbst gilt die Kapelle der Heiligen Fabian und Sebastian als Herz des Ortes und als Zeugnis seines kulturellen und geistlichen Erbes. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1619.

Auch die Geschichte des Dorfes reicht über einzelne Bauwerke hinaus. Das historische Epinel war in vier Kantone gegliedert: Cuaz, Grange, Bordon und Tobers. Zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert war Epinel ein Zentrum der Eisenverhüttung mit Tätigkeiten zur Verarbeitung von Magnetit. Die Eisenverhüttung ergänzt die Baugeschichte um einen wirtschaftlichen Aspekt.

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Lokale Traditionen und kleine Ausflugsziele

Zum kulturellen Charakter Epinels gehören auch wiederkehrende Bräuche. Bei der Tradition „Fiori di San Giovanni“ sammeln die Einwohner am 24. Juni Blumen, um die Häuser vor Bränden zu schützen. Beim „Cantès“ am 1. November läuten junge Menschen vom oberen Teil des Glockenturms die Glocken und werfen den unten versammelten Kindern Süßigkeiten zu.

Zu den mit Epinel verbundenen Ausflugszielen gehören eine Kletterwand und der Teich von Les Fontaines. Der Teich von Les Fontaines trägt in Epinel die Bezeichnung „Natursehenswürdigkeit“. Am Grand Eyvia befindet sich ein Zugangspunkt an der Brücke Ponte Brenvè, unmittelbar flussabwärts von Epinel. Der Abschnitt am Grand Eyvia war aufgrund der Präsidialverordnung Nr. 04/2024 geschlossen.

Grand Brissogne, Chamois, Coveyrand, Chambave, Verrayes, Rhêmes-Notre-Dame, Ollomont und Gressan.

Aostatal

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