Ferienwohnung in Arvier: Kultur, Weinberge und Naturwege
Unterkünfte in Arvier
Arvier zwischen Weinbergen und Valgrisenche
Arvier liegt am Eingang zum Valgrisenche. An den sonnigsten Hängen liegen terrassierte Weinberge. Der rote Wein Enfer d’Arvier wird in Arvier erzeugt und gehörte zu den ersten Weinen des Aostatals, die die DOC-Bezeichnung erhielten.
Die heutige Pfarrkirche von Arvier wurde zwischen 1680 und 1701 errichtet. Ihr Glockenturm besitzt eine vierseitige pyramidenförmige Turmspitze mit vier kleineren Fialen; diese Gestaltung ist im Aostatal nahezu einzigartig. Für Kulturinteressierte verbindet sich die datierte Baugeschichte mit einem besonderen Detail der Turmarchitektur.
Pfarrkirche, Leverogne und lokale Geschichte
Im nahe gelegenen Weiler Leverogne befinden sich die Fresken des 1368 gegründeten Pilgerhospizes. Im Gebiet Les Balmes in Leverogne liegen außerdem fluvioglaziale Riesenkessel sowie ein archäologisches Relikt einer römischen Straße. Das 1368 gegründete Pilgerhospiz ist damit zeitlich früher belegt als die heutige Pfarrkirche von Arvier.
Traditionen und Planaval
Die Veranstaltung „Levrogne d'eun cou“ widmet sich der Wiederbelebung der Vergangenheit und Traditionen von Leverogne. Auf dem Markt werden Handwerks- und Agrarlebensmittel aus dem Aostatal angeboten; dazu kommen Verkostungen regionaler Spezialitäten. So erhält die regionale Esskultur neben den Fresken und den historischen Spuren einen eigenen Platz in Leverogne.
In Planaval wurde die Casa-forte dei Signori d’Avise im Jahr 1312 erbaut. Dort findet zudem alle zwei Jahre das Skitourenrennen Tour du Ruitor für Zweierteams statt. Das Baujahr 1312 liegt deutlich vor der Bauzeit der heutigen Pfarrkirche von Arvier.
Heiligtum und Lago Lolair
Das Heiligtum Notre-Dame de Rochefort wird vom Gletscher Château Blanc hinterfangen; von dort ist das Profil des Mont Blanc zu sehen. Gletscher und Bergprofil geben dem Heiligtum einen klaren alpinen Bildhintergrund.
Im Naturschutzgebiet Lago Lolair liegt ein von drei Quellen gespeister See. Ein ausgedehnter Schilfgürtel und abgerundete, glatt geschliffene Felsformen glazialen Ursprungs umgeben das Gewässer. Für Naturinteressierte stehen am Lago Lolair Quellen, Schilfgürtel und glaziale Felsformen als konkrete Beobachtungsmotive nebeneinander.
Spazierwege und Camino Balteo
Für die Wegeplanung sind zwei Ausgangspunkte konkret zugeordnet: Der Spazierweg zum Lago Lolair beginnt in der Ortschaft La Ravoire, während der zylindrische Turm des Castello di Montmayeur vom Weiler Grand Haury aus zu Fuß erreichbar ist. Arvier liegt außerdem an der Wanderroute Camino Balteo. Damit unterscheiden sich der Zugang zum See, der Fußweg zum Turm und die längere Wanderroute in ihrer jeweiligen Wegform.
Ru Eausourde: Wasser, Kunst und Beobachtung
Der Ru Eausourde ist ein Kanalsystem, das Wasser vom Berg zu den Bauern führt. Entlang des Ru Eausourde sind Kunstwerke lokaler Schülerinnen und Schüler ausgestellt, die die heimische Flora und Fauna darstellen. Auf dem Weg lassen sich Schmetterlinge und Vögel beobachten. Die Wasserführung, die Schülerarbeiten und die Tierbeobachtungen bleiben dabei unmittelbar mit dem Verlauf des Kanals verbunden.
Anreise ab Aosta
Arvier ist von Aosta aus über die Buslinie „Aosta-Courmayeur“ erreichbar. Für die Busanreise ist Aosta der konkrete Ausgangspunkt.
Weitere Orte
Issogne, Lignan, Brengon, Verrand, Etroubles, Ollomont, Antey-Saint-André und Arnad.