Dimona: Parkwald, Wege und Geschichte
Unterkünfte in Dimona
Am Nordrand von Dimona liegt der Ben-Gurion-Park: ein angelegter Wald, ein weitläufiger Parkraum und ein Ort des Gedenkens. Der Wald wurde in den 1960er-Jahren als Erholungsort für die Einwohner Dimonas angelegt, nahe ihren Wohnorten. Im Wald wachsen noch ausgewachsene Jerusalem-Kiefern, Oliven- und Johannisbrotbäume aus den damaligen Pflanzungen. Damit verbindet der Park eine konkrete Stadtgeschichte mit einer heute prägenden Landschaft.
Wald, Park und Erinnerung
Der Hauptteil des Parks erstreckt sich im Norden Dimonas über etwa 370 Dunam in einem rund 1,7 Kilometer langen Streifen. Fläche und Länge geben unterschiedliche Anhaltspunkte für seine Ausdehnung: Der Park ist weitläufig und zugleich langgezogen. Er erinnert an Israels ersten Ministerpräsidenten David Ben-Gurion und seine Frau Paula. So gehören Grünraum und Gedenkbezug zum selben Ausflugsziel.
Zur Ausstattung gehören Parkplätze, Radwege, Spielgeräte für Kinder, ein See und ein Wissenschaftsgarten. Die Radwege setzen einen aktiven Akzent; Spielgeräte, See und Wissenschaftsgarten bieten andere Anknüpfungspunkte als der Wald. Für Familien sind die Spielgeräte ein konkreter Gesichtspunkt bei der Tagesplanung. So lässt sich der Parkbesuch an unterschiedlichen Interessen ausrichten.
Rundweg am Stadtrand
Ein etwa vier Kilometer langer Rundweg beginnt am Stadtrand von Dimona und führt zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Stadt, hinab in den Nahal Dimona und entlang einer Felsklippe. Anders als der langgezogene Parkteil ist der Weg als Runde beschrieben: Start, Aussichtspunkt und Verlauf gliedern die Tour. Prüfen Sie vor der Tour den aktuellen Zugang und die Bedingungen.
Markt und gemeinsames Kochen
Eine weitere Facette Dimonas bietet der Freiluftmarkt der Gemeinschaft Village of Peace. Er findet jeden Freitag statt und bietet pflanzliche Erzeugnisse, Kunsthandwerk und Musik. Der Freitagsrhythmus hilft, den Markt gezielt in den Besuch einzubeziehen; prüfen Sie die aktuellen Arrangements beim Veranstalter.
Besucher können außerdem gemeinsam mit Köchen der Gemeinschaft Gerichte des Village of Peace aus Zutaten aus gemeinschaftlichem Anbau zubereiten und anschließend essen. Im Unterschied zum Markt steht dabei das gemeinsame Zubereiten der Mahlzeit im Mittelpunkt. So haben Sie zwei unterschiedliche Möglichkeiten, die Angebote der Gemeinschaft kennenzulernen.
Nabatäische Geschichte in Mamshit
Im nahe gelegenen Mamshit-Nationalpark sind die Überreste einer nabatäischen Stadt aus römischer und byzantinischer Zeit erhalten; dort ist auch nabatäische Architektur zu sehen. Ein markierter Weg führt vom Eingang hinab zum Nahal Mamshit. Dort sind drei von den Bewohnern des antiken Mamshit errichtete Staudämme deutlich zu erkennen.
Zum Ben-Gurion-Park ist Mamshit ein inhaltlicher Kontrast: In Dimona steht der in den 1960er-Jahren angelegte Wald im Vordergrund, in Mamshit die Geschichte einer nabatäischen Stadt und die baulichen Spuren ihrer Bewohner. Diese unterschiedlichen Schwerpunkte helfen Ihnen, Ihre Reise nach den Erlebnissen auszurichten, die Sie besonders interessieren.
Weitere Reiseziele entdecken
Beerscheba, Aschdod, Askalon, Eilat, Sede Boker, Mashabei Sadeh, Revivim, Merhav Am
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Südbezirk.