Ramot Naftali: Wein und Geschichte
Unterkünfte in Ramot Naftali
Ramot Naftali verbindet Weinkultur im Moschaw mit Geschichte und Landschaft im näheren Umfeld. Die Familienweingüter Amram und Na'aman eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Thema Wein; südlich der Einfahrt erinnert ein Denkmal an die Gefallenen der Festung Ramot Naftali. Nördlich der Einfahrt liegt der Aussichtspunkt Mauer an der Route 886, während ein grün markierter Feldweg weiter südlich zu einem Hügel am Naftali Ridge führt. Wenn Sie eine Ferienwohnung wählen, können Sie den Aufenthalt nach diesen Schwerpunkten ausrichten: Weingüter, Erinnerung und ein Weg in der Landschaft.
Weingüter, Familiengeschichten und Architektur
Das Familienweingut Amram befindet sich in Moshav Ramot Naftali. Seine Weine werden aus Trauben aus dem Kedesh Valley hergestellt. Das Familienweingut Na'aman bringt eine andere Geschichte ein: Rami und Bettina Na'aman gründeten es 2004 im Oberen Galiläa; die Gründer zogen nach Ramot Naftali. Im Besucherzentrum können Sie mehr über die Weinherstellung und die Geschichte der Familie erfahren und Weine des Weinguts verkosten. Herkunft und Herstellung einerseits, Familiengeschichte und Verkostung andererseits geben dem Thema Wein unterschiedliche Akzente.
Der Komplex des Weinguts Na'aman umfasst ein galiläisches Haus aus altem Stein und Bettinas unterirdisches Kunststudio in Höhlengestaltung. Das Haus und das höhlenartig gestaltete Studio setzen innerhalb des Komplexes unterschiedliche architektonische Akzente. So kommt zur Familien- und Weingeschichte eine künstlerische Dimension hinzu, ohne dass sich der Besuch allein auf Wein konzentriert.
Festung und Denkmal im näheren Umfeld
Die Festung Ramot Naftali wurde 1945 von den Briten als Teil des Verteidigungssystems im Norden errichtet. Das Denkmal befindet sich in der Militärbasis südlich der Einfahrt zum Moschaw Ramot Naftali an der Route 886. Drei Steintafeln sind in die Festungsmauer eingelassen; daneben liegt eine Sitzecke. Das Denkmal erinnert an 23 Kämpfer, darunter Mitglieder des Moschaws und Verteidiger der Festung, die im Israelischen Unabhängigkeitskrieg fielen. Für den Zugang zur Militärbasis ist eine Genehmigung erforderlich. Bestätigen Sie die Zugangsbedingungen, bevor Sie den Besuch planen.
Aussichtspunkt und Feldweg
Der Aussichtspunkt Mauer liegt an der Route 886 unmittelbar nördlich der Einfahrt zum Moschaw. Etwa 1,5 km südlich der Einfahrt führt ein grün markierter Feldweg zu einem markanten Hügel am Naftali Ridge. Die unterschiedlichen Lagen geben Ihnen zwei Bezugspunkte für die Orientierung im näheren Umfeld: den Aussichtspunkt nördlich und den Weg zum Hügel südlich der Einfahrt. Wenn Sie den Feldweg einplanen, prüfen Sie vor dem Besuch aktuelle lokale Hinweise.
Bei der Auswahl Ihrer Ferienwohnung in Ramot Naftali können Sie den Schwerpunkt Ihrer Reise an diesen Interessen ausrichten: Wein und Verkostung im Moschaw oder Geschichte und Orte im näheren Umfeld. Für den Besuch des Denkmals ist die erforderliche Genehmigung zu berücksichtigen.
Archäologie im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk
Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk zeigen Tel Hazor und Tel Megiddo unterschiedliche archäologische Schwerpunkte. Tel Hazor ist ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen; der Besuch konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu Tel Hazor gehört Salomos Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Im Wassersystem sind drei Meter breite Stufen in die Wände des senkrechten Schachts gehauen. Die unterirdische Wasserauffanganlage stellt eine ausgefeilte, an die Geografie angepasste Ingenieurleistung dar; ein ausgegrabener Schacht in Tel Hazor ist 45 Meter tief.
Auch der kanaanäische Palast in Tel Hazor vermittelt einen eigenen historischen Schwerpunkt: Die Könige von Hatsor nutzten ihn im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. Der Palast aus der Spätbronzezeit gilt als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante. Tel Megiddo wiederum gehört zu den drei Tells, die bedeutende Überreste von Städten mit biblischen Bezügen bewahren und eng mit Ereignissen aus der Bibel verbunden sind. Seine Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist durch die Zahl der Tempel, die Kontinuität des Kultbetriebs und dokumentierte rituelle Aktivitäten außergewöhnlich. Der orthogonale Stadtplan aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen. So stehen in Nordbezirk Palast, Wasserbau, Kult und Stadtplanung als verschiedene Zugänge zur Archäologie nebeneinander.
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