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Ma'alot Tarshiha: Kirchen, Kunst und Geschichte

Unterkünfte in Ma'alot Tarshiha

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ma'alot Tarshiha verbindet Glaubensarchitektur mit Kunstorten und einer Geschichte, die vom Gebet bis zu Kreativkursen reicht. Kirchen, ein Kunstzentrum in einem früheren Einwandererwohnblock und ein Museum in einem Wohnviertel aus den 1960er-Jahren setzen unterschiedliche kulturelle Akzente. So lässt sich der Ort über konkrete Bauformen, religiöse Traditionen und künstlerische Angebote entdecken.

Kirchenkunst und religiöse Traditionen

Die griechisch-orthodoxe Kirche in Ma'alot Tarshiha hat eine große Kuppel und Bögen. Im Gebetsraum schmückt reiche Ikonenkunst den Innenraum. Die griechisch-katholische Kirche in Tarshiha dient der örtlichen christlichen Gemeinde und gehört der melkitischen Tradition an. Beide Kirchen eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf die christliche Kultur des Ortes: Hier prägen Kuppel, Bögen und Ikonen das Bild, dort stehen die Gemeinde und die melkitische Zugehörigkeit im Mittelpunkt.

Kunst im historischen Gebäude

Das Apter-Barrer-Kunstzentrum und die Kunstgalerie befinden sich in einem historischen Gebäude, das früher als typischer Einwandererwohnblock, ein „Schikun Rakevet“, diente. Diese frühere Nutzung gibt dem Kunstort einen zweiten Bezugspunkt: Das Gebäude steht nicht allein für heutige kulturelle Angebote, sondern auch für eine frühere Wohnform. Im Museum of the Founders kommt ein anderer städtischer Zeitbezug hinzu. Es liegt in einem Wohnviertel aus den 1960er-Jahren.

Das Kunstzentrum betreibt eine Kunstschule und bietet Kreativ- und Kunsthandwerksworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Für Familien ist diese Bandbreite ein konkreter Anhaltspunkt bei der Planung gemeinsamer Kulturzeit. Erkundigen Sie sich vor einer Teilnahme direkt beim Zentrum nach dem aktuellen Workshopangebot und den Teilnahmebedingungen.

Film und Kunstworkshops

Das Apter-Barrer-Kunstzentrum und die Kunstgalerie veranstalten einen Dokumentarfilmworkshop mit einem jährlichen Projekt. Die Ergebnisse werden im Rahmen des Docaviv Galil gezeigt: Ein Teil der Vorführungen findet im Saal des Zentrums statt, ein anderer im städtischen Kulturpalast. Damit stehen neben dem eigenen künstlerischen Arbeiten auch Filmvorführungen an zwei genannten Veranstaltungsorten im Blick. Wenn Sie einen Aufenthalt an solche Veranstaltungen knüpfen möchten, prüfen Sie die konkreten Termine.

Auch Kunstworkshops für Eltern und Kinder gehören zu den beschriebenen Aktivitäten des Zentrums. Während der Pessach-Zwischenfeiertage beteiligen sich Lehrkräfte und Kursleitende am Skulpturenfestival am Lake Monfort und veranstalten dort Workshops. Das ergänzt das Spektrum um eine gemeinsame künstlerische Aktivität für Erwachsene und Kinder. Für geplante Besuche sollten Sie sich nach dem aktuellen Veranstaltungstermin erkundigen.

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Wenn Kirchenkunst, Kunsthandwerk und Kulturveranstaltungen Ihre Reise prägen sollen, können Sie Ma'alot Tarshiha als Suchort für eine Ferienwohnung in den Blick nehmen. Für konkrete Workshops und Vorführungen lohnt es sich, die jeweiligen Termine und Teilnahmeangebote zu prüfen.

Archäologische Geschichte im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk

Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk bieten Tel Hazor und Tel Megiddo eigenständige archäologische Themen. Bei Tel Hazor konzentriert sich der Besuch auf die Oberstadt. Zu den dortigen Bauzeugnissen gehört Salomos Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Der kanaanäische Palast wurde im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt. Der Palast aus der Spätbronzezeit gilt als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante. Auch die Befestigungsanlagen sind markant: Sie gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev.

Ein weiteres Thema in Tel Hazor ist das unterirdische Wasserauffangsystem, eine ausgefeilte, geografisch angepasste Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung. In die Wände des senkrechten Schachts sind drei Meter breite Stufen gehauen; der ausgegrabene Schacht ist 45 Meter tief. Für den Nationalpark Tel Hazor ist die Anfahrt von Norden und Süden über die Straße 90 in Richtung Ayelet Hashahar möglich. Prüfen Sie vor der Fahrt Ihre Navigation.

Tel Megiddo gehört zu den drei Tells mit bedeutenden Überresten von Städten mit biblischen Bezügen und einer engen Verbindung zu Ereignissen aus der Bibel. Sein orthogonaler Stadtplan aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen. Eine Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist durch die Zahl ihrer Tempel, die Kontinuität des Kultbetriebs und dokumentierte rituelle Aktivitäten außergewöhnlich. So stehen im Nordbezirk verschiedene archäologische Fragen nebeneinander: Stadtplanung und Kultgeschichte in Tel Megiddo, Befestigung, Palastbau und Wasserspeicherung in Tel Hazor.

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