Beit Hashita: Geschichte des frühen Kibbutzlebens
Unterkünfte in Beit Hashita
Beit Hashita erschließt sich über die unterschiedlichen Aufgaben seiner frühen Kibbutz-Bauten: Wohnen, Sicherheit, gemeinschaftliche Einrichtungen und Versorgung. Zusammen erzählen sie nicht nur von Architektur, sondern auch davon, wie der Alltag organisiert war. Für Reisende, die bei der Wahl eines Urlaubsorts auch nach dessen Geschichte fragen, ist das ein besonderer Blickwinkel.
Frühe Kibbutzgeschichte im Alltag
Die First Barracks Hut stammt aus dem Jahr 1935. Sie ist die letzte erhaltene Baracke aus der ersten Zeit des Kibbutz und liegt nahe der Quelle. Der erste Kuhstall stammt aus dem Jahr 1936; die ersten 35 Kühe brachte die Gruppe aus der Nähe von Ma'ayan Harod her. Zur Versorgung gehörte auch die örtliche Bäckerei, die den Kibbutz mit Brot versorgte. Diese Beispiele führen vom frühen Wohnen über die Tierhaltung bis zur Lebensmittelversorgung und zeigen verschiedene Seiten des damaligen Alltags.
Einen anderen Schwerpunkt setzt Gebäude A: Es wurde 1936 vollständig aus Beton errichtet und war das erste Sicherheitsgebäude des Kibbutz. Auf dem Dach befand sich ein Sicherheitsstand. Die große gemeinschaftliche Dusche aus dem Jahr 1937 war dagegen eine Einrichtung des täglichen Zusammenlebens. Sie war die einzige Dusche im Kibbutz und in Bereiche für Jungen und Mädchen aufgeteilt. So stehen Schutz und gemeinsam genutzte Infrastruktur als unterschiedliche Aufgaben nebeneinander.
Bauform, Wohnen und gemeinschaftliche Erinnerung
Die Two-Storey Position stammt aus dem Jahr 1938, besteht aus Stahlbeton und wurde wegen ihrer Lage in einem Wadi zweigeschossig gebaut. Sie diente als Wohnraum. Hier hängen Standortbedingung, Bauform und Nutzung direkt zusammen. Auch die Ausstellung „Hayu Zmanim“ richtet den Blick auf das Wohnen: Sie soll ein Modell der Wohnräume der ersten Pioniere bewahren. Damit ergänzt das Wohnthema die Geschichten von Versorgung, Sicherheit und gemeinsam genutzten Einrichtungen.
Für Familien, die mit Kindern über frühere Lebenswelten sprechen möchten, bieten diese unterschiedlichen Funktionen einen konkreten Gesprächseinstieg: Was diente dem Wohnen, was der Versorgung und was der Sicherheit? Die Frage verbindet einzelne Bauwerke mit dem Alltag, statt Geschichte nur über Jahreszahlen zu betrachten.
Landschaft im weiteren Umfeld
Im weiteren regionalen Umfeld verläuft die Landschaftsstraße Tzva'im Spur durch den südlichen Teil der aus Basaltgestein aufgebauten Issachar-Höhen. Damit kommt zur Ortsgeschichte ein anderer Blickwinkel hinzu: die Landschaft der Höhen und der Verlauf der Straße durch ihren südlichen Teil. Für die Suche nach einer Ferienwohnung in Beit Hashita können Sie abwägen, ob die frühe Kibbutzgeschichte oder der weiter gefasste Landschaftsrahmen stärker zu Ihrem Reiseinteresse passt.
Im weiteren regionalen Umfeld zweigt von der Landschaftsstraße eine abwärts führende Abzweigung ab. Eine zuletzt 2014 aktualisierte Beschreibung nennt weiter unten eine Sperre für Autos und ein Verbot, diesen Abschnitt zu befahren. Prüfen Sie vor einer Fahrt die aktuelle Situation, bevor Sie die Abzweigung als befahrbar einplanen.
Auch im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk gibt es einen eigenen historischen Akzent: Tel Megiddo gehört zu den biblischen Tells, die repräsentativ für Orte mit bedeutenden Überresten von Städten mit biblischen Bezügen sind. Das ist ein anderer Zugang zur Geschichte als der Blick auf die frühen Wohn-, Versorgungs- und Sicherheitsbauten von Beit Hashita. So lässt sich der lokale Schwerpunkt klar von diesem breiteren regionalen Thema unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Hurfeish, Jokne'am, Geva Carmel, Chorazin, Kerem Ben Zimra, Herzlia, Shomria, Schelomi.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Israel.