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Akkon: Kreuzfahrterbe in engen Gassen

Unterkünfte in Akkon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Akkon verbindet eine lange Siedlungsgeschichte mit eindrucksvollen Spuren verschiedener Epochen. Die Überreste der Kreuzfahrerstadt liegen über und unter dem heutigen Straßenniveau und vermitteln ein außergewöhnliches Bild vom Grundriss und den Bauwerken der Hauptstadt des mittelalterlichen Königreichs Jerusalem. Seit phönizischer Zeit ist Akkon ununterbrochen besiedelt. Die ummauerte Hafenstadt ist von engen, gewundenen Straßen sowie öffentlichen Gebäuden und Häusern geprägt.

Stadtbild und historische Orte

Der Templertunnel ist etwa 150 Meter lang und verläuft unter den Häusern der Stadt. Zusammen mit den Überresten oberhalb des Straßenniveaus macht er die verschiedenen Ebenen des historischen Stadtgrundrisses anschaulich. Die ungefähre Länge bietet dabei einen konkreten Maßstab für diesen besonderen Teil Akkons.

Am Eingang zur Hospitaller Fortress dient der Enchanted Garden, auch Festival Garden genannt, als Vorhof. Im Garten stehen 150 Jahre alte Ficus-Bäume. Das Hospitaller-Viertel mit Festung, Krankenhaus, Kirche und Hospiz diente zahlreichen Pilgern, die ins Heilige Land kamen.

Auch das Türkische Bad erzählt von Akkons Vergangenheit: Es stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde von Jazzar Pascha erbaut. Die Erzählung des letzten Bademeisters stellt ein Kapitel aus der osmanischen Geschichte der Stadt dar. Sie ergänzt damit die mittelalterlichen Bezüge um einen anderen historischen Schwerpunkt.

Das Ramchal Visitors Center in der Altstadt widmet sich dem Leben von Rabbi Moshe Chaim Luzzatto, genannt Ramchal, und der jüdischen Gemeinde Akkos während der Kreuzfahrerherrschaft im 12. und 13. Jahrhundert. Das Museum „Treasures in the Wall“ zeigt Sammlungen und traditionelles Kunsthandwerk aus dem 19. Jahrhundert. Für das Museum können Besucher schauspielerbegleitete Führungen reservieren: Dabei werden die Objekte zum Leben erweckt und die Besucher in das Museumserlebnis einbezogen. Da sich die Verfügbarkeit solcher Führungen ändern kann, empfiehlt es sich, sie vor dem Besuch zu prüfen.

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Vier Routen, unterschiedliche Perspektiven

Die Classic Route ist eine kostenpflichtige Wanderroute zu den historischen Stätten von Old Akko; dafür wird ein Kombiticket angeboten. Die Jewish Route ist eine kostenlose Wanderroute, die jüdisches Erbe von Abraham bis in die Gegenwart erkundet. Die beiden Routen unterscheiden sich damit sowohl im thematischen Schwerpunkt als auch darin, ob ein Kombiticket angeboten wird.

Bei der Fortbewegung stehen ebenfalls unterschiedliche Formen nebeneinander: Die Walls Route ist eine kostenlose Wanderroute entlang der Mauern von Akkon. Die Maritime Route ist kostenpflichtig, führt per Schiff entlang der Stadtmauern und bietet vom Meer aus einen Blick auf die Altstadt. So können Sie zwischen einem Rundgang zu Fuß und einer Perspektive vom Wasser aus unterscheiden; zugleich sind kostenfreie und kostenpflichtige Routen vertreten.

Den Aufenthalt nach den eigenen Interessen planen

Wer sich besonders für die Kreuzfahrerzeit interessiert, findet in den Stadtüberresten und der Classic Route verschiedene Anknüpfungspunkte. Das Ramchal Visitors Center setzt einen eigenen Schwerpunkt auf jüdische Geschichte, während Museum und Türkisches Bad weitere kulturhistorische Themen aufgreifen. Für die Suche nach einer Ferienwohnung in Akkon kann das gewünschte Programm ein sinnvoller Ausgangspunkt sein: Überlegen Sie zunächst, welche dieser Themen und welche Art von Route Ihren Aufenthalt prägen sollen.

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