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Eyrarbakki: historische Häuser und Küstenwege

Unterkünfte in Eyrarbakki

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Eyrarbakki verbindet erhaltene Wohnhäuser aus Islands jüngerer Geschichte mit Museen und Wegen, die hinaus in die Natur führen. Das historische Siedlungs- und Baudenkmalschutzgebiet umfasst eine der am vollständigsten und zusammenhängendsten erhaltenen Siedlungen von Arbeiterhäusern aus der Zeit um und nach 1900 in Island. Viele erhaltene Häuser in Eyrarbakki stammen aus den Jahren 1890 bis 1920. Ihr Anblick vermittelt den Eindruck, etwa hundert Jahre in die Vergangenheit zurückzureisen – ein besonderer Auftakt für einen Aufenthalt, der sich für Geschichte und Alltagsleben interessiert.

Häuser und Kirchenkunst

Húsið ist ein historisches Kaufmannshaus in Eyrarbakki, erbaut 1765. Es zählt zu den drei geschützten Gebäuden im historischen Baudenkmalschutzgebiet. Im Haus zeigt eine Ausstellung beziehungsweise Rekonstruktion das häusliche Leben einer Kaufmannsfamilie im 19. Jahrhundert. So begegnen Ihnen hier sowohl die Geschichte des Gebäudes als auch eine Darstellung des damaligen Familienalltags. Die Eyrarbakkakirkja ist ebenfalls eines der drei geschützten Gebäude. Ein bemerkenswertes Detail ihrer Ausstattung ist der Altaraufsatz, den Königin Louise von Dänemark gemalt hat. Wer sich für historische Häuser und Kirchenkunst interessiert, findet damit unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte.

Einblicke in das Leben an Islands Südküste

Das Eyrarbakki Maritime Museum widmet sich der Geschichte der Seeleute an Islands Südküste, die täglich mit Ruderbooten aufs Meer hinausfuhren. Sein größtes Ausstellungsstück ist das zwölfriemige Ruderboot Farsæll, gebaut 1915. Neben diesem großen Objekt bietet eine alte Seemannstruhe eine unmittelbare Begegnung mit einzelnen Gegenständen: Besucher dürfen verschiedene Stücke daraus in die Hand nehmen. Diese Möglichkeit, Dinge selbst anzufassen, unterscheidet den Museumsbesuch von einer ausschließlich betrachtenden Ausstellung. Eine weitere historische Perspektive eröffnet die Ausstellung in Kirkjubær. Sie zeigt den Alltag und soziale Neuerungen in der Region von 1920 bis 1940.

Küstenwege und Natur

Für Bewegung im Freien bietet der Fjörustígurinn einen klar umrissenen Weg: Er ist vier Kilometer lang und verläuft zwischen Stokkseyri und Eyrarbakki. Die Strecke dient der Erholung in der Natur, bietet Ausblicke auf die Küste und kann zum Wandern oder Radfahren genutzt werden. Im größeren regionalen Umfeld führt der South Coast Lighthouse Trail unter anderem durch Eyrarbakki. Der Weg ist knapp 50 Kilometer lang und verläuft vom Leuchtturm Selvogsviti bis zum Leuchtturm Knarrarósviti. Reisende können auf dem Trail mit dem Auto fahren, an der Küste wandern, laufen oder Rad fahren. Die beiden Wegangaben geben unterschiedliche Maßstäbe vor: vier Kilometer für den Fjörustígurinn, knapp 50 Kilometer für den regionalen Leuchtturmweg.

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Nordwestlich von Eyrarbakki führt ein Weg durch den Erholungswald Hallskot in das Flói-Vogelschutzgebiet. Es ist ein bedeutendes Brutgebiet, insbesondere für Feuchtgebietsvögel, und BirdLife International stuft es als Important Bird Area ein. Damit stehen neben Bau- und Alltagsgeschichte auch Natur und Vogelwelt als eigene Interessen im Raum. Bei der Wahl eines Ferienorts mit Ferienwohnung können Sie sich fragen, ob historische Häuser und Ausstellungen oder Wege und Landschaften Ihren Aufenthalt stärker prägen sollen. Eyrarbakki bietet Anknüpfungspunkte für beide Schwerpunkte.

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Weitere Reiseziele: Sólheimar, Kálfafell, Vestmannaeyjabær, Grafarkirkja, Kirkjubæjarklaustur, Hella, Keldur, Skálholt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sudurland.

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