Nordurland Eystra
Unterkünfte in Nordurland Eystra
Wasserfälle, vulkanische Formen und das Feuchtgebiet Mývatn machen die Naturziele in Nordurland Eystra zu spannenden Stationen für eine Reise mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Sie können Wasserfälle aus verschiedenen Perspektiven erleben, Krater und Lavafelder erkunden oder sich in Húsavík mit Walen und dem Leben im Meer beschäftigen. Für die Wahl einer Ferienwohnung hilft es, zuerst zu überlegen, welche dieser Interessen Ihren Aufenthalt prägen sollen.
Wasserfälle mit unterschiedlichen Perspektiven
Dettifoss gehört zu einer Reihe von Wasserfällen im Fluss Jökulsá á Fjöllum, zu der auch Selfoss und Hafragilsfoss zählen. Mit 45 Metern Höhe und etwa 100 Metern Breite ist Dettifoss ein markanter Orientierungspunkt für Naturinteressierte. Vom Parkplatz führt ein markierter Wanderweg zu einem Aussichtspunkt; für Hin- und Rückweg dauert es knapp eine Stunde. Diese konkrete Zeitangabe kann Ihnen helfen, den Besuch in Ihre Tagesplanung einzupassen.
Auch Goðafoss lässt sich aus mehr als einer Richtung betrachten: Wanderwege führen sowohl am östlichen als auch am westlichen Ufer des Skjálfandafljót entlang, und eine Fußgängerbrücke verbindet die beiden Bereiche. Das Gebiet um den Wasserfall ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gut zugänglich. Goðafoss zählt außerdem zu den wasserreichsten Wasserfällen Islands und zu den fünf wichtigsten Zielen des Diamond Circle. Diese 250 Kilometer lange Rundroute liegt in Nordisland.
Vulkanische Landschaft rund um Mývatn
Dimmuborgir ist ein labyrinthisches Lavafeld, das vor etwa 2.300 Jahren bei einem Vulkanausbruch entstand. Eine asphaltierte Straße führt dorthin. Am Parkplatz befinden sich ein Servicegebäude mit Toiletten, Gastronomie und Souvenirladen. Im Sommer finden in Dimmuborgir tägliche Bildungswanderungen statt. Damit bietet sich ein anderer Zugang zur Landschaft als bei einem Besuch, der vor allem auf Aussicht und eigene Erkundung ausgerichtet ist.
Hverfjall ist ein Tuffkrater, der vor etwa 2.500 Jahren bei einem starken explosiven Ausbruch entstand. Die Wanderung auf den Krater und rund um ihn gilt als kurz und lohnend und bietet sehr gute Ausblicke über die Region Mývatn. Eine Straße führt von der Hauptstraße zum Hverfjall; Toiletten und Parkplätze werden von den Grundeigentümern betreut. Dimmuborgir und Hverfjall stehen so für zwei unterschiedliche vulkanische Formen: ein Lavafeld und einen Krater.
Die Skútustaðagígar liegen bei Skútustaðir am Südufer des Mývatn und sind mit dem Auto über die Straße 848, den Mývatnsvegur, erreichbar. Beim Besucherzentrum Gíg gibt es Besucherinformationen, eine Ausstellung und Toiletten. Mývatn und Laxá stehen nach dem isländischen Sondergesetz Nr. 97 vom 9. Juni 2004 unter Schutz. Zudem sind sie nach der Ramsar-Konvention als international bedeutende Feuchtgebiete gelistet. Wer seine Reise besonders an Landschaft und Natur ausrichten möchte, findet hier einen weiteren Schwerpunkt neben Wasserfällen und vulkanischen Formationen.
Walbeobachtung und ein regionaler Blick
Húsavík ist für Walbeobachtungstouren in der Bucht Skjálfandi bekannt. Das Walmuseum in Húsavík ist eine Bildungseinrichtung über Wale und das Leben im Meer. Diese Angebote setzen einen anderen Akzent als Wanderungen zu Wasserfällen oder Kratern. Wenn Sie mit Ihrer Familie planen, können unterschiedliche Interessen – etwa eine Bildungsstation, eine Aussicht oder eine Wanderung – bei der Entscheidung für den Schwerpunkt Ihrer Reise eine Rolle spielen.
Die Wasserfälle, vulkanischen Landschaftsformen und das Gebiet am Mývatn bieten verschiedene Themen für die Reiseplanung; Húsavík ergänzt sie um den Schwerpunkt Wale und Meeresleben.
Weitere Teilregionen
Weitere Teilregionen: Dalvík, Myvatn, Ólafsfjördur, Akureyri, Svalbard, Háls, Sauðárkrókur, Húsavík, Einarsstaðir, Reykjahlíð, Bakki, Grenivík, Siglufjörður, Raufarhöfn, Lundarbrekka, Laugar, Grenjaðarstaður, Miðgarðar, Svalbarðseyri, Kópasker, Hjalteyri, Hallbjarnarstaðir, Hrisey, Laxamýri, Laufás, Draflastadhir, Hauganes.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Island.