Fermoy am River Blackwater
Unterkünfte in Fermoy
Der River Blackwater prägt Fermoy auf eindrucksvolle Weise: Eine historische Brücke, ein steinernes Wehr und eine Mühle erzählen davon, wie eng Fluss und Ortsgeschichte verbunden sind. Dazu kommen traditionelle Ladenfronten, ein Kunstzentrum und Wege, die unterschiedliche Zugänge zu Fermoy und seiner Umgebung eröffnen. Wenn Sie eine Ferienwohnung als Ausgangspunkt suchen, können Sie abwägen, ob Sie vor allem die Ortsgeschichte, Kultur am Fluss oder längere Wanderungen in den Mittelpunkt Ihres Aufenthalts stellen möchten.
Brücke, Wehr und Mühlengeschichte
Die Fermoy Bridge überspannt den River Blackwater mit sieben Segmentbögen. Joshua Hargrave errichtete sie von 1864 bis 1866 nach Entwürfen von Oliver Lyons; sie ersetzte eine frühere Brücke aus dem Jahr 1687. Unter und neben der Brücke spannt sich ein steinernes Wehr über den Fluss. Es leitet Wasser zur großen Getreidemühle auf Mill Island. Hinter dem Wehr entstanden ein Teich und eine Kaskade, die bei Ruderern beliebt waren. 1884 führte diese Bedeutung des Flusses zur Gründung des Fermoy Rowing Club.
Die fünfstöckige, wasserbetriebene Fermoy Mill wurde 1802 von M. D. Reid errichtet. In den 1840er-Jahren wurde sie zu einem der damals größten Mehlmühlenkomplexe Irlands erweitert. Ein Teil der Anlage ist erhalten und wurde zu Büros umgebaut. So stehen an der Flusslandschaft sowohl die frühere industrielle Nutzung als auch die heutige Gestalt der erhaltenen Gebäude im Blick.
Ortsgeschichte und Kunst entdecken
Fermoy bewahrt ein charakteristisches historisches Straßenbild mit vielen traditionellen Ladenfronten. Auch die Klostergeschichte reicht weit zurück: Am Standort des Zisterzienserklosters wurde 1170 n. Chr. ein Kloster gegründet, dessen Anlage formal um einen Kreuzgang gegliedert war. Die Ruinen wurden später entfernt, um Platz für die neue Stadt zu schaffen. Der Fermoy Town Trail bietet einen Rundgang, auf dem Sie die Geschichte des Ortes erkunden können.
Das Blackwater Valley Arts Centre liegt im Herzen von Fermoy am River Blackwater. Zu seinem Programm gehören Ausstellungen bildender Kunst, Künstlergespräche, Vorführungen und Aufführungen ebenso wie Buchvorstellungen sowie Abende zu Lyrik und Prosa. Im Zentrum sind außerdem die Blackwater Valley Makers Gallery und der zugehörige Kunsthandwerksladen untergebracht. Damit lässt sich der Besuch der Ortsgeschichte um Kunst und Kunsthandwerk ergänzen.
Flusslandschaft und Wege
Am Flussuferweg Barnane Walk liegt St. Bernard’s Holy Well. Die Quelle besteht aus zwei offenen Wasserstellen, die von einer Steinmauer eingefasst sind. Eine weitere markante Flusslandschaft bietet Carrigabrick Castle: Die Ruine ist ein kreisförmiger spätmittelalterlicher Wohnturm auf einer Klippe mit Blick auf den River Blackwater. Errichtet wurde sie von der anglonormannischen Familie Condon.
Für eine längere Wanderung berührt der 168 Kilometer lange Blackwater Way Fermoy. Der Fernwanderweg folgt dem Tal des River Blackwater, ist Teil der europäischen E8-Route und erstreckt sich von der Grenze des westlichen County Waterford durch den Norden von County Cork bis in County Kerry. Der Fluss bei Fermoy gilt als Zentrum des Binnenangelns für Forellen-, Lachs- und Grobfischangeln. So können Sie zwischen einem Rundgang durch die Ortsgeschichte, einem Spazierweg am Ufer und einem Fernwanderweg als unterschiedlichen Schwerpunkten wählen.
Fermoy als Ausgangspunkt
Von Cork City aus erreichen Sie Fermoy über die M8 mit dem Auto in etwa 40 Minuten. Alternativ ist der Ort mit der Buslinie 245 ab dem Busbahnhof an der Parnell Place erreichbar. Diese Anreisemöglichkeiten können Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft berücksichtigen. Wer sich für Brücke, Mühlengeschichte, Stadtbild und Kunstangebot interessiert, findet in Fermoy mehrere konkrete Entdeckungen; wer den Fernwanderweg stärker gewichten will, kann Fermoy als einen der Orte entlang des Blackwater Way einordnen.
Weitere Orte zum Entdecken: Upper Aghada, Ballinhassig, The Terrace, Carrigboy, Gouladane, Dromkeen, Lamanagh und Youghal.
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