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Schiraz zwischen Gärten, Poesie und Architektur

Unterkünfte in Schiraz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schiraz zeigt seine Besonderheiten in Gärten, Mausoleen und Gebäuden, deren Geschichte und Gestaltung sich deutlich unterscheiden. Wer eine Ferienwohnung für den Aufenthalt sucht, kann deshalb zuerst überlegen, ob Gartenanlagen, persische Dichtung oder historische Architektur den eigenen Schwerpunkt bilden sollen. Die Orte bieten dafür konkrete Anknüpfungspunkte – von einem Garten im Nordwesten bis zur Arg-e Karim Khan im Stadtzentrum.

Gärten mit unterschiedlicher Geschichte und Gestaltung

Der Eram-Garten umfasst 12,5 Hektar und gehört in seiner heutigen Form der Kadscharenzeit an. Er liegt im Nordwesten von Schiraz, an der Kreuzung der Boulevards Eram und Daneshjoo und am Hang des Kuh-e Asyab-e Se Tayi. Seine Geschichte als botanischer Garten reicht bis ins Jahr 1359 iranischer Zeitrechnung zurück: Mit Unterstützung der Universität Shiraz wurde er ab diesem Zeitpunkt dazu entwickelt. Ab 1387 wurde seine Umwandlung in ein Forschungszentrum beschlossen; heute wird er als Forschungszentrum für botanische Gartenkunde Eram geführt.

Auch die Gestaltung verbindet den Garten mit der Kunstgeschichte der Stadt. Im Eram-Garten finden sich Haft-Rang-Fliesenarbeiten, und Schiraz ist seit Langem ein Zentrum dieser Kunstform. Einen anderen räumlichen Eindruck vermittelt der Jahan-Nama-Garten: Er wurde während der Zand-Zeit auf Anordnung von Karim Khan Zand angelegt. Hinter einer Ziegelmauer stehen vier Wasserbecken und ein Kolah Farangi im Zentrum. Die beiden Gärten unterscheiden sich damit sowohl in ihrer überlieferten Entstehung als auch in den beschriebenen Gestaltungselementen.

Runde Türme, Kuppeln und farbiges Licht

Die Arg-e Karim Khan liegt im Zentrum von Schiraz, nordöstlich des Shohada-Platzes. Ihre vier runden Türme sind jeweils 14 Meter hoch. Eine andere architektonische Geometrie zeigt das historische Vakil-Bad: Es wurde 1187 AH auf Anordnung von Karim Khan Zand errichtet. Sein Sarbineh ist ein achteckiger Raum; acht farbige Säulen tragen die Kuppeldecke.

Im Hauptgebäude des Narenjestan-Qavam-Komplexes stehen die dekorativen Arbeiten im Vordergrund. Malereien, Stuckarbeiten, Schnitzereien, Fliesenarbeiten und Spiegelarbeiten prägen seine Gestaltung. Zum Komplex gehört außerdem ein Museum mit Antiquitäten wie Geschirr, Gemälden und alten Münzen. In der Nasir-al-Mulk-Moschee entsteht ein anderes Farbspiel: Sonnenlicht fällt durch farbige Glasscheiben und taucht den Gebetsraum in Rot, Blau, Gelb, Orange und Grün. Zusammen zeigen diese Orte verschiedene Formen von Ornament und Farbe, ohne dass sie sich auf eine einzige Bauweise reduzieren lassen.

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Orte, die mit Dichtern verbunden sind

Hafezieh ist das Mausoleum des Dichters Hafez Shirazi aus dem 8. Jahrhundert und eine bekannte Sehenswürdigkeit in Schiraz. Die Anlage besteht aus einem nördlichen und einem südlichen Hof, die eine Halle voneinander trennt. So gehören sowohl die Verbindung zu Hafez als auch die Gliederung der Höfe zu den konkreten Merkmalen des Ortes.

Auch das Mausoleum von Saadi verweist auf die Lebensgeschichte eines Dichters: Es befindet sich in der Chanqah, in der Saadi zu Lebzeiten lebte. Am Fischteich des Mausoleums fanden früher Riten und Zeremonien der Bevölkerung von Schiraz statt.

Welcher Schwerpunkt passt zu Ihrer Unterkunftssuche?

Für die Suche nach einer Ferienwohnung geben die unterschiedlichen Themen und Lagepunkte eine erste Orientierung. Wenn Gärten und Fliesenarbeiten Ihren Aufenthalt prägen sollen, ist der Eram-Garten ein konkreter Bezugspunkt im Nordwesten. Für historische Architektur im Zentrum bietet die Arg-e Karim Khan einen anderen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fars.

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