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Yogyakarta – Kultur, Handwerk und Landschaft

Unterkünfte in Yogyakarta

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Yogyakarta eröffnet sehr unterschiedliche Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart: Die Sumbu Filosofis verbindet bedeutende Orte der Stadt, in Kotagede prägt Silberschmiedekunst die lokale Tradition, und außerhalb der historischen Stadtbereiche warten Flusslandschaften, Höhlen und Strände. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, zuerst zu überlegen, ob Sie vor allem Kultur und Handwerk entdecken oder auch Zeit für Natur- und Küstenausflüge einplanen möchten.

Geschichte rund um Kraton und Kotagede

Das Kulturdenkmalgebiet Kraton Yogyakarta umfasst die etwa 5,3 Kilometer lange Sumbu Filosofis. Sie verläuft vom Panggung Krapyak im Süden bis zum Tugu Pal Putih im Norden. Zum Konzept Catur Gatra Tunggal gehören vier verbundene Bestandteile: Kraton, Alun-Alun Utara, Masjid Gedhe und Pasar Beringharjo. Innerhalb der Festungsmauern liegt außerdem Taman Sari. Tamansari Kraton Yogyakarta wurde von Sri Sultan Hamengku Buwana I als abgeschiedener Rückzugsort für den Sultan und seine Familie errichtet.

Auch Kotagede erzählt von einer früheren Hauptstadt: Der Ort war einst die Hauptstadt des Mataram-Islam-Reiches und bewahrt eine charakteristische historische Stadtstruktur. Zugleich ist er ein Zentrum des Silberschmiedehandwerks. Das Handwerk besteht dort seit der niederländischen Kolonialzeit über Generationen fort. Zu den angebotenen Souvenirs gehören Schmuck, Miniaturfahrzeuge und Accessoires; zahlreiche Silberwarengeschäfte werden von einheimischen und internationalen Touristen besucht. Wer sich für Architektur und Handwerk interessiert, findet damit unterschiedliche kulturelle Blickwinkel auf einer Reise durch Yogyakarta.

Weitere Einblicke in örtliche Traditionen bieten verschiedene Angebote: Im historischen Rundgang durch Kampung Kauman geht es um charakteristische ältere Architektur und um die Geschichten von Personen, die mit dem Gebiet um die Masjid Gedhe verbunden sind. In Wukirsari können Sie die Herstellung von Wayang Kulit aus Rinderhaut vom Färben bis zur Aufführung verfolgen. Kasongan in Bantul ist ein Zentrum der Töpferwarenherstellung; das MuseumKu Gerabah stellt Keramik und Kunst aus.

Mitmachen und Neues entdecken

Wenn Sie bei einem Besuch selbst etwas ausprobieren möchten, können Sie bei Batik Tulis Giriloyo unter Anleitung von Kunsthandwerkern lernen, Batik herzustellen. Das Museum Rumah Budaya Tembi, auch Tembi House of Culture genannt, ist auf javanische Kultur spezialisiert. Für Familien kann Kampung Satwa Moyudan ein interessanter Programmpunkt sein: Dort werden Wissen über Tiere, Pflanzen und Umwelt sowie der Schutz seltener einheimischer Tierarten vermittelt. Besucher, insbesondere Kinder, können mit einigen Tieren interagieren, sie füttern oder Haustiere halten. Der Gembira Loka Zoo in Kota Yogyakarta bietet Tierkontakte und Berührungsbecken sowie Tretboote, Wasserscooter und weitere Freizeitfahrgeschäfte.

Auch auf dem Fahrrad lässt sich die Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln erkunden: Jalur Monalisa umfasst fünf touristische Fahrradrouten – Romansa Kota Lawas, Tilik Jeron Beteng, Jelajah Harmoni Pesona Kampung, Jajah Kampung Susur Sungai und Taman Pintar Taman Budaya. Für Wassersport stehen bei WaterSport Deswita Opak in Bantul Bananenbootfahrten, Jetski und Boote zur Auswahl. Diese Angebote setzen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Tagesplanung, ohne dass Sie Ihre Reise auf Kultur oder Natur allein festlegen müssen.

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Flüsse, Höhlen und Küstenlandschaften

Watu Payung ist ein Aussichtspunkt über dem Fluss Oya. Von dort reicht der Blick auf die charakteristischen Hügellandschaften im Westen von Gunungkidul. Einen anderen Landschaftseindruck bietet Goa Kidang Kencono im Menoreh-Gebirgszug in Kulon Progo: Der Höhlengang ist schätzungsweise 350 Meter lang und weist aktive Stalaktiten und Stalagmiten auf. Ein unterirdischer Fluss gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Höhle und kann bis zur Goa Kiskendo verfolgt werden.

Die Küstenziele unterscheiden sich ebenfalls in ihrer beschriebenen Gestalt. Pantai Krokoh verbindet Korallenhügel, Brandung und weißen Sand. Besucher können dort eine Korallenklippe hinaufsteigen, um den Sonnenaufgang zu sehen; Camping ist eine Möglichkeit für alle, die dafür vor Ort übernachten möchten. Die zweispurige Zufahrtsstraße ist aus Beton und kann von Motorrädern und Autos befahren werden. Pantai Ngrawah ist ein ruhiger Naturstrand und eignet sich zum Zelten und Grillen mit Freunden oder der Familie. Pantai Torohudan wiederum ist ein Strand mit weißem Sand, eingefasst von zwei Felsformationen. Bei der Auswahl Ihrer Unternehmungen können Sie so zwischen Höhlen, Fluss- und Hügellandschaften sowie unterschiedlichen Küstenmotiven wählen.

Jamu, regionale Küche und Reisebasis

In Kalurahan Sendangrejo, Minggir, Sleman vermittelt die Tour Agradaya Kenntnisse über Biofarmaka-Pflanzen und zeigt die Verarbeitung von Gewürzen vom Garten bis zum trinkfertigen Jamu. Warung Murakabi bietet ein Farm-to-Table-Erlebnis mit lokalen Erzeugnissen und Gewürzen, Kräutergetränken und traditionellen Snacks. Eine weitere kulinarische Tour führt durch das Gebiet GMT (Gabusan-Manding-Tembi): Desa Wisata Tembi bietet sie mit Becak, Andong oder einer Minibahn an. Pasar Kebon Empring in Bintaran Wetan, Piyungan, Bantul verbindet einen Bambushain an einem klaren Fluss mit einer Hängebrücke und traditioneller Küche. Dazu zählen Sego Wader, Pecel, Lotek, Dawet und Bakmi.

Für die Wahl Ihrer Ferienwohnung hilft es, zunächst die gewünschten Erlebnisse zu gewichten: historische Orte und Handwerk, kulinarische Entdeckungen oder Natur- und Küstenausflüge. Beziehen Sie die konkreten Ortsnamen in Ihre Suche ein und entscheiden Sie, welche Ziele Ihren Aufenthalt prägen sollen. So richtet sich die Wahl der Reisebasis nach Ihrem geplanten Schwerpunkt, statt nach einer Unterkunftsannahme, die nicht zu Ihren Unternehmungen passt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Indonesien.

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