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Tirunelveli

Unterkünfte in Tirunelveli

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wasser, Feuchtgebiete und Tempelkultur prägen ganz unterschiedliche Entdeckungen in Tirunelveli. Am Manimuthar-Wasserfall können Besucher baden und die Natur genießen; andernorts laden ein Vogelschutzgebiet, Stauseen und vielfältige Sammlungen zu eigenen Schwerpunkten ein. Wer eine Reise mit Kindern plant, kann zwischen Naturbeobachtung, Skulpturen und Geschichten über religiöse Traditionen wählen – ohne dass daraus ein einziges festes Besuchsprogramm werden muss.

Flusslandschaften und Feuchtgebiete

Der Manimuthar-Fluss entspringt an den östlichen Hängen der Westghats im Distrikt Tirunelveli. Auch der Manimuthar-Damm ist mit der Wasserlandschaft der Region verbunden: Er liegt am Fuß der landschaftlich reizvollen Podhigai-Berge und wurde am Thamirabarani-Fluss errichtet. Am Wasserfall steht dagegen das unmittelbare Naturerlebnis mit Baden im Vordergrund.

Ein anderer Naturraum ist das Koonthankulam Bird Sanctuary, ein 72,04 Hektar großes Feuchtgebiet nahe dem Dorf Koonthankulam im Taluk Nanguneri des Distrikts Tirunelveli. 1994 wurde es zum Vogelschutzgebiet erklärt. Das Gebiet unterscheidet sich damit in seinem Charakter deutlich von den Stauseen der Region und bietet einen eigenen Anlass, Feuchtgebiete in die Reiseinteressen einzubeziehen.

Der Adavinainar-Stausee liegt am Fuß der Westghats im Dorf Mekkarai, im Taluk Shenkottai des Distrikts Tirunelveli. Der Gundar-Stausee befindet sich ebenfalls am Fuß der Westghats, nahe Courtrallam und Senkottai; er gilt als wichtiger touristischer Ort im Distrikt. Beim GadanaNathi-Stausee sind Sivasailam und Alwarkurichi die geografischen Bezugspunkte: Er liegt am Fuß der Westghats im Dorf Sivasailam nahe Alwarkurichi und gilt ebenfalls als wichtiger touristischer Ort. Diese unterschiedlichen Landschaftspunkte machen Wasser und Berge zu einem gut erkennbaren Schwerpunkt der Destination.

Zum Naturbild gehört außerdem das Mundanthurai-Kalakad-Wildschutzgebiet im Distrikt Tirunelveli, das ab 1988 als National-Tigerreservat entwickelt wurde. Wer sich für Schutzgebiete interessiert, findet damit neben dem Feuchtgebiet Koonthankulam einen weiteren landschaftlichen Schwerpunkt.

Tempel, Kunst und regionale Geschichten

Das Government Museum zeigt eine ungewöhnlich breite Auswahl: Bronzen, Steinskulpturen, Holzschnitzereien und Gemälde stehen neben alten und neuen Steinwerkzeugen, Eisenwaffen, Münzen und Fossilien. Hinzu kommen Objekte der Stammeskulturen sowie Vögel, Tiere, Fische und Meeresobjekte. Vor dem Museum werden außerdem Steinskulpturen von Mahavira, Vishnu, Kali und Durga sowie Heldensteine und Inschriften ausgestellt. Für Familien lässt sich der Besuch so über verschiedene Sammlungsbereiche angehen, statt sich auf eine einzelne Kunstform zu beschränken.

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Der Nellaiyappar-Tempel in Tirunelveli ist eine der fünf Pancha Sabhas, der Tanzhallen Natarajas. Zu seinen jährlichen Festen gehören das Chithirai-Vasanth-Mahotsavam und das Ani-Autofest. In Thirukkurungudi wiederum weist der Rajagopuram des Tempels Stein- und Holzskulpturen auf. Der Tempel wird täglich von Hunderten Pilgern und Gläubigen zum Besuch und Gebet aufgesucht. Eine hinduistische Legende verbindet die Agasthiyar-Fälle in Papanasam mit dem Weisen Agasthya, der hier zu Shiva betete.

Anreise

Tirunelveli ist per Flugzeug, Straße und Bahn erreichbar. Als Anlaufpunkte werden der Flughafen Vagaikulam, der neue Busbahnhof Veinthankulam und der Bahnhof Tirunelveli Junction genannt.

Zur weiteren Orientierung finden Sie auch die Ortsseiten zu Kanniyākumāri, Kadayalurutti, Courtallam, Sankarankovil und Ambasamudram.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tamil Nadu.

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