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Shivpuri: Paläste, Tempel und Seen

Unterkünfte in Shivpuri

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Shivpuri verbindet eindrucksvolle Bauwerke mit Seen, Waldlandschaften und einer eigenen Esskultur. Wer eine Reise mit der Familie plant, kann unterschiedliche Schwerpunkte setzen: historische Architektur und Tempel, Natur oder regionale Spezialitäten. So lässt sich die Wahl einer Ferienwohnung danach ausrichten, welche Erlebnisse für Ihren Aufenthalt im Mittelpunkt stehen sollen.

Architektur und Geschichte in Shivpuri

Die Chhatris sind Marmor-Memorials, die von Scindia-Herrschern errichtet wurden und in einem aufwendig gestalteten Mogulgarten stehen. Ihre Architektur verbindet hinduistische und islamische Stile mit Mogulpavillons. Dazu kommt ein besonderes Abendprogramm: Bei den Chhatris finden allabendlich klassische Musikdarbietungen im Rahmen der Gebetssitzung statt. Die Memorials verbinden damit bauliche Formen mit einer bis in den Abend reichenden musikalischen Tradition.

George Castle entstand 1911. Der damalige Scindia-Herrscher von Gwalior ließ es für einen Übernachtungshalt von König Georg V. von England errichten. Von dort bietet sich ein weiter Blick auf Seen und die Kardhai-Wälder. Ein anderer Bauakzent ist der Madhav Vilas Palace: Der rosafarbene Sommerpalast der Scindias weist Merkmale kolonialer Architektur auf. Dazu zählen Marmorböden, Eisenstützen, elegante Terrassen und ein Ganapati-Mandap.

Der Tatya Tope Memorial Park erinnert an den Freiheitskämpfer Tatya Tope und enthält eine lebensgroße Bronzestatue von ihm. Auch die Tempel geben Shivpuri ein markantes historisches und religiöses Gepräge. Der Siddheshwar-Tempel ist ein alter Shiva-Tempel nahe dem Jadhav-Sagar-See an der Ostseite der Stadt. Banganga ist ein alter Tempel, der für seine 52 heiligen Kunds bekannt ist.

Seen, Wald und Vogelwelt

Der Sakhya-Sagar-See grenzt an die Wälder des Madhav-Nationalparks. Zu den dortigen Lebensräumen gehören die von Sumpfkrokodilen, Indischen Pythons und Waranen. Für Reisende, die sich besonders für Natur interessieren, stehen damit andere Themen im Vordergrund als bei den Memorials und Palästen. Von George Castle aus reicht der Blick ebenfalls über Seen und Kardhai-Wälder.

Im Karera Bird Sanctuary leben rund 245 Vogelarten, darunter Zugvögel und dauerhaft ansässige Arten. Die Vielfalt umfasst also sowohl Vögel, die auf ihren Zügen in das Schutzgebiet kommen, als auch Arten, die dort dauerhaft ansässig sind. Bhadaiya Kund bietet einen weiteren Naturbezug: Der malerische Picknickplatz liegt an einer natürlichen Quelle, deren Wasser reich an Mineralien ist.

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Feste und lokale Spezialitäten

Das Siddheshwar-Banganga-Fest findet jedes Jahr im Februar rund um den Siddheshwar- und den Banganga-Tempel statt und wird von vielen Menschen besucht. Wenn Sie diesen Termin für Ihre Reise berücksichtigen möchten, gehört der Februar zum jährlichen Festanlass. Eine weitere Möglichkeit, Shivpuri kennenzulernen, bietet die regionale Esskultur: Im Shivpuri-Distrikt werden verschiedene Sorten Gujiya hergestellt. Das indische Dessert wird zu Festen wie Holi und Diwali zubereitet. Panipuri gilt im Distrikt als beliebtes Straßenessen.

Anreise und regionale Orientierung

Shivpuri verfügt über einen eigenen Bahnhof mit Verbindungen nach Delhi, Bhopal und Indore. Das kann bei der Planung der Anreise eine Rolle spielen. Auch ein Blick über die Stadt hinaus ist möglich: Das Narwar Fort liegt in der Umgebung von Shivpuri, auf einem Hügel und 41 km von Shivpuri entfernt.

Die Ortsseiten zu Narwar und Shivpuri bieten weitere Orientierung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Madhya Pradesh.

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