Malappuram entdecken
Unterkünfte in Malappuram
Der Distrikt Malappuram reicht von den Nilgiri-Bergen im Osten bis zum Arabischen Meer im Westen. Feuchtgebiete und Mangroven, ein saisonaler Wasserfall, historische Orte und regionale Küche geben einer Reise hier ganz unterschiedliche Akzente. Ob Sie lieber Wasserlandschaften erkunden, sich mit Kultur beschäftigen oder Zeit im Grünen verbringen möchten: Die Auswahl Ihrer Ferienwohnung kann sich daran orientieren, welche dieser Seiten Sie besonders interessiert.
Backwaters, Küste und Wasserwege
An der Grenze zwischen den Distrikten Kozhikode und Malappuram liegt die Mündung des Kadalundipuzha. Die Kadalundi Backwaters umfassen mehr als 250 Hektar und sind von Feuchtgebieten und Mangroven geprägt. Seit 1995 ist das Gebiet als Kadalundi Backwaters and Bird Sanctuary ein vom Forstministerium ausgewiesenes Schutzgebiet. Wer sich für Feuchtgebiete und Vogelwelt interessiert, findet hier einen anderen Schwerpunkt als an einem Strand oder an einem Gewässer, das für Bootsaktivitäten bekannt ist.
Der Padinjarekkara Beach bietet einen Blick auf Bharathapuzha, Tirur Puzha und das Arabische Meer. Dort werden Fahrten mit Wasserrollern und Schnellbooten angeboten; außerdem werden häufig Zugvögel beobachtet. Zwischen dem Ponnani Harbour und der gegenüberliegenden Seite des Strandes verkehren Fähren. Drei Kilometer von Ponnani entfernt liegt Biyyam Kayal, ein ruhiges, von Grün gesäumtes Gewässer mit guten Möglichkeiten zum Bootfahren. Während der Onam-Feierlichkeiten findet dort jährlich ein Bootsrennen statt. Für Ihre Ortswahl können Sie daher abwägen, ob Sie eher Strand- und Wassersportangebote oder eine ruhig beschriebene Wasserlandschaft mit Bootsrennen in den Blick nehmen möchten.
Natur mit saisonalen Unterschieden
Die Adyanpara Falls bei Kurumbalangodu nahe Nilambur sind ein saisonaler Kaskadenwasserfall im Distrikt Malappuram. Während des Monsuns führen sie deutlich mehr Wasser als in den heißen Sommermonaten. Schwimmen ist dort möglich, doch die rutschigen Felsen des Flussbetts sind zu beachten. In den umliegenden Wäldern kommen zahlreiche exotische und Zugvögel vor; sie eignen sich zur Vogelbeobachtung. Der saisonale Wechsel des Wasserstands und die besonderen Bedingungen am Flussbett gehören bei diesem Naturerlebnis zusammen.
Auch beim Nilambur Teak Museum verbindet sich Natur mit Wissenswertem über Bäume: Das Museum liegt vier Kilometer von Nilambur entfernt, gilt als weltweit erstes Teakmuseum und wird vom Kerala Forest Research Institute betrieben. Es vermittelt historische, künstlerische und wissenschaftliche Inhalte zur Nutzung von Teak. Der natürliche Lehrpfad dort ist 800 Meter lang. Er umfasst 50 natürlich gewachsene Baumarten, 136 gefährdete oder nahezu ausgestorbene Arten der Westghats sowie 58 ansässige und ziehende Vogelarten.
Kultur, Geschichte und gemeinsame Entdeckungen
Thirunavaya liegt am Ufer des Bharathapuzha und besitzt religiöse, historische und kulturelle Bedeutung. Mit dem Ort verbunden ist Mamankam, ein mittelalterliches Kulturereignis, das während der Herrschaft der Chera-Dynastie 28 Tage dauerte und alle zwölf Jahre stattfand. Im Thirunavaya Navamukunda Temple erzählen Holzschnitzereien auf Dach und Wänden Szenen aus dem Ramayana und dem Mahabharata. Das jährliche Tempelfest dauert zehn Tage und findet im April statt.
Ein anderer kultureller Blick richtet sich auf Sprache und Literatur: Das Literary Museum im Thunchan Memorial widmet sich der Entwicklung des Malayalam. Zu sehen sind visuelle Ausschnitte, Tonaufnahmen, Gemälde und Fotografien aus verschiedenen Entwicklungsphasen. Das jährliche Thunchan Festival findet in der ersten Februarwoche statt. Sein fünftägiges Programm umfasst literarische Seminare, Lesungen, kulturelle Vorträge sowie Tanz- und Musikaufführungen. Wer Reiseerlebnisse gern um Literatur und Traditionen herum auswählt, kann diese Themen neben Natur- und Wasseraktivitäten berücksichtigen.
In Kottakunnu gibt es einen Kinderverkehrspark und eine Radstrecke. So lässt sich der Ort als zusätzlicher Schwerpunkt für einen Ausflug mit einer Aktivität im Freien einplanen, neben den kulturellen Besichtigungsinteressen in der Region. In Ponnani steht die Juma Masjid, die im 15. Jahrhundert von Zainuddin Ibn Bin Ahmed, einem Nachfahren eines arabischen Theologen, erbaut wurde. Ihr wichtigstes Fest ist eine viertägige Nercha-Feier im März oder April, die zahlreiche Gläubige anzieht.
Lokale Küche und Ortswahl
Lokale Gaststätten in Malappuram bieten Pathiri, Malabar-Biryani und verschiedene Meeresfrüchtespezialitäten an. Diese Gerichte ergänzen die Natur- und Kulturerlebnisse um einen kulinarischen Anlass, die Region kennenzulernen. Wenn für Ihre Reise besonders die Backwaters, die Strände, Nilamburs Naturthemen oder die Kulturorte ausschlaggebend sind, können Sie die jeweiligen Ziele bei der Wahl Ihrer Ferienwohnung unterschiedlich gewichten.
Zur weiteren Ortsorientierung: Pulamanthole, Kalikavu, Wandoor, Ponnani, Kundoor, Malappuram, Valanchery und Kakkadampoyil.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kerala.