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Bellary: Tempel, Felsgeschichte und Bärenreservate

Unterkünfte in Bellary

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Bellary treffen vorgeschichtliche Spuren, alte Tempel und Landschaften mit Bärenreservaten aufeinander. Das macht die Gegend interessant für Reisende, die ihre Ferien nicht auf ein einziges Thema ausrichten möchten. Bei der Wahl einer Ferienwohnung können Sie überlegen, ob für Ihre Reise eher Archäologie, Tempelgeschichte, Natur oder die Erkundung der Stadt im Vordergrund steht.

Felsgeschichte und Archäologie

Sanganakallu ist eine bedeutende vorgeschichtliche Stätte nahe Ballari im nördlichen Karnataka. Die Granitaufschlüsse enthalten Steinwerkzeuge, Mahlsteine, Felskunst, Grabstrukturen und Spuren früher Besiedlung. Diese unterschiedlichen Fundarten geben dem Ort seinen archäologischen Charakter: Sie reichen von bearbeiteten Gegenständen bis zu Zeichen menschlicher Nutzung und Bestattung. Wer sich für frühe Siedlungsgeschichte interessiert, findet hier einen anderen Zugang zur Vergangenheit als bei den später entstandenen Tempelbauten.

Eine weitere Möglichkeit, Archäologie kennenzulernen, bietet das Robert Bruce Foote Sangankallu Archaeological Museum. Es befindet sich auf dem Gelände des Kannada and Culture Complex in Ballari und verfügt über zwei Innenausstellungen sowie eine archäologische Landschaft im Freigelände. Der Museumsbesuch verbindet damit Innenbereiche mit einer archäologischen Umgebung auf dem Gelände. Sanganakallu und das Museum setzen unterschiedliche Akzente: Hier stehen die Granitaufschlüsse und ihre Spuren früher Besiedlung im Mittelpunkt, dort Ausstellungen und die Landschaft des Museumsgeländes.

Tempel bei Sandur

Die Anlage von Krauncha Giri liegt etwa 10 km von Sandur im Distrikt Bellary entfernt. Der Kumaraswami-Tempel stammt aus dem 8. bis 10. Jahrhundert und gilt als erster Aufenthaltsort von Murugan beziehungsweise Karthikeya in Südindien. In derselben Tempelanlage ist er einer von zwei geschützten antiken Hindu-Tempeln. Die Verbindung mit Murugan beziehungsweise Karthikeya und die lange zurückreichende Baugeschichte geben dem Tempel einen eigenen religiösen und historischen Bezug.

Direkt neben dem Kumaraswami-Tempel steht der Parvati-Tempel. Er stammt aus dem 7. bis 8. Jahrhundert und gilt als ungewöhnliches Beispiel hinduistischer Tempelarchitektur. Von den beiden Tempeln bei Sandur ist er der ältere und architektonisch bedeutendere. Er wurde während der frühen Chalukya-Zeit in der typischen südindischen Vimana-Bauweise errichtet. Wer Architekturgeschichte spannend findet, kann hier zwei benachbarte Tempel mit unterschiedlichen überlieferten Bauzeiten und einem besonderen Augenmerk auf die Vimana-Bauweise in den Blick nehmen.

Bellary Fort und Ausblicke

Das Bellary Fort gliedert sich in eine antike Ober- und Unterfestung. Die Oberfestung ließ Hanumappa Nayaka während des Vijayanagara-Reichs errichten. Besucher können die gewundenen felsigen Wege erkunden und über Stufen zu Aussichtspunkten steigen, von denen sich Blicke auf Bellary und die Umgebung bieten. Die Wege und Stufen prägen das Erkundungserlebnis; das Fort ist damit eine andere Art, sich mit der Geschichte des Ortes zu beschäftigen als über Ausstellungen oder Tempelarchitektur. Für Ihre Reiseplanung ist es hilfreich, diese Wege und den Aufstieg als Teil des Besuchs einzukalkulieren.

Bärenreservate und Landschaft

Im Oktober 1994 erklärte die Regierung von Karnataka 5.587,30 Hektar des Bilikallu-Reservatwaldes zum Daroji Bear Sanctuary. Für Besuche des Daroji Bear Sanctuary sind täglich 14:00 bis 18:00 Uhr als Besuchszeiten ausgewiesen. Im Daroji Sloth Bear Sanctuary leben schätzungsweise etwa 120 Lippenbären. Außerdem kommen dort unter anderem Leoparden, Hyänen, Schakale, Wildschweine, Stachelschweine und Schuppentiere vor. Die ungefähre Zahl der Lippenbären und die weiteren genannten Tierarten vermitteln einen konkreten Eindruck von der Vielfalt des Gebiets.

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Das Gudekote Sloth Bear Sanctuary liegt in den Taluks Kudligi und Sandur im Distrikt Ballari und umfasst 167,59 km². Dort kommen mehr als 130 Vogelarten vor. Zur Landschaft gehören auch vorgeschichtliche Stätten wie Felsmalereien, natürliche Höhlen und alte Tempel. Natur und historische Spuren sind hier somit beide Teil des beschriebenen Schutzgebiets. Daroji und Gudekote bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Reisende, die sich für Wildtiere interessieren: In den Angaben zu Daroji stehen Lippenbären und weitere Säugetiere im Vordergrund, in Gudekote zusätzlich die Vielzahl der Vogelarten und die vorgeschichtlichen Stätten.

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Anreise und weitere Ziele

Der Distrikt Ballari ist über Staats- und Nationalstraßen mit Bussen angebunden; Busverbindungen bestehen zu wichtigen Städten in Karnataka und in benachbarten Bundesstaaten. Ballari ist außerdem per Bahn mit Bangalore, Raichur, Tirupati, Hubli, Guntakal und Vijayawada verbunden. Diese Angaben können Sie bei der Planung Ihrer Anreise berücksichtigen. Für die Wahl Ihrer Ferienwohnung hilft es, zunächst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festzulegen: Tempel, Felsgeschichte, Fort oder Natur sprechen unterschiedliche Interessen an.

Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie auch die Seiten zu HospetHospet[[/MAXTD_MANDATORY_CHILD_01]], BellaryBellary[[/MAXTD_MANDATORY_CHILD_02]] und HampiHampi[[/MAXTD_MANDATORY_CHILD_03]] aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Karnataka.

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