Mandi: Seen, Tempel und Trekking
Unterkünfte in Mandi
Künstliche und natürliche Seen, Tempel an hoch gelegenen Ufern und Trekkingwege mit unterschiedlichen Ansprüchen prägen Mandi. Der Distrikt vereint dabei ganz verschiedene Reiseeindrücke: In Sundernagar stehen Spazierwege und ein künstlicher See im Mittelpunkt, während Prashar und Kamrunag durch ihre Höhenlage, Seen und Tempel auffallen. Überlegen Sie bei der Wahl Ihrer Ferienwohnung, welche Orte und Erlebnisse den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden sollen.
Seen, Wälder und markante Höhenlagen
In Sundernagar entstand ein künstlicher See durch das Wasser des Beas-Sutlej-Projekts. Der Ort ist außerdem für schattige Spazierwege zwischen hohen Bäumen bekannt. Wer sich für eine ruhigere Runde zu Fuß interessiert, findet hier einen anderen Akzent als bei den Trekkingtouren zu den hoch gelegenen Seen des Distrikts.
Der natürliche Rewalsar-See ist für schwimmende Schilfinseln und Fische bekannt. An seinem Ufer befinden sich hinduistische, buddhistische und Sikh-Schreine; in Rewalsar gibt es außerdem drei buddhistische Klöster. See und religiöse Orte geben dem Besuch unterschiedliche kulturelle und landschaftliche Anknüpfungspunkte.
Auf 2.730 Metern Höhe liegt der Prashar-See mit seiner schwimmenden Insel. Neben dem See steht ein alter Pagodentempel, der Rishi Prashar gewidmet ist. König Ban Sen errichtete den Tempel im 13. bis 14. Jahrhundert. In Prashar gibt es mehrere Campingplätze; der Ort ist zudem Ausgangspunkt für zahlreiche leichte und anspruchsvolle Trekkingtouren.
Auch Kamrunag verbindet See und Tempel: Der Ort liegt auf 3.334 Metern Höhe und ist für den See sowie den Tempel neben ihm bekannt. Die Höhenangabe und der steile Fußweg ab Rohanda machen diesen Ausflug zu einer anderen Art von Unternehmung als ein Spaziergang in Sundernagar.
Trekking zwischen Tälern und Bergpfaden
Devidarh bietet üppig grüne Felder und Wiesen sowie dichte Deodar-Zedernwälder. Der Ort liegt an der Trekkingroute Janjhali–Shikri Devi–Devidarh–Kamrunag. Wer seine Reise auf Trekking ausrichten möchte, kann diese Route als eines der prägenden Erlebnisse im Distrikt berücksichtigen; die genannten Stationen zeigen zugleich, dass der Weg verschiedene Orte miteinander verbindet.
Der Fußweg von Rohanda nach Kamrunag führt über einen steilen Bergpfad. Er ist etwa 6 Kilometer lang und dauert 3 bis 4 Stunden. Diese Angaben helfen Ihnen, die Tour bei der Tagesplanung einzuordnen. Von Shikari aus führen verschiedene Trekkingrouten nach Chindi, Karsog und Janjehli; in Prashar gibt es Touren von leicht bis anspruchsvoll.
Barot ist ein Ausgangspunkt für Trekkingrouten in die Täler von Kullu und Kangra und gilt als Tor zum 278 Quadratkilometer großen Nargu-Wildtierschutzgebiet. In Barot befindet sich außerdem eine Forellenzucht, die vom Fischereiministerium betrieben wird. Die Verbindung aus Trekking, Schutzgebiet und Fischzucht unterscheidet den Ort als Reiseziel von den See- und Tempelorten.
Kultur und Geschmack in Mandi
In Mandi steht das historische Ghanta Ghar im Zentrum des Handelskomplexes Indira Bazar. Das dreigeschossige Bauwerk im Pagodenstil wurde 1939 errichtet. In Sundernagar ist der Mahamaya-Tempel der bedeutendste unter den dortigen Tempeln. Der Ardhanariswara-Tempel und angrenzendes Land sind in Mandi als zentral geschütztes Monument ausgewiesen.
Die Internationale Mandi-Shivaratri-Messe findet jedes Jahr im März statt und dauert sieben Tage. Banthra ist der offizielle Volkstanz des Distrikts Mandi und der wichtigste Volkstanz bei Theatervorstellungen in Mandi. Eine regionale Spezialität ist Sepu Wadi, das offizielle und wichtigste Gericht von Mandi. Es wird bei Dham-Mahlzeiten serviert, die bei örtlichen Hochzeiten, Veranstaltungen und Feiern organisiert werden.
Anreise und passende Ortswahl
Mandi ist über Straßen aus Shimla, Chandigarh, Pathankot und Delhi erreichbar. Regelmäßige Busverbindungen verbinden Mandi mit Orten wie Manali, Palampur und Dharamshala. Der nächstgelegene Flughafen ist der Kullu Airport in Bhuntar, etwa 60 Kilometer von der Stadt Mandi entfernt. Barot ist von Ghatasani aus über die Straße am National Highway Pathankot–Mandi erreichbar.
Wenn Kultur oder regionale Küche im Vordergrund stehen, bieten die Messe, die Tempel und Sepu Wadi weitere Anlässe, Mandi näher kennenzulernen.
Weitere Orte im Distrikt sind Chauk, Kas, Hatgarh und Joginder Nagar.
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