Sasaram entdecken
Unterkünfte in Sasaram
Sasaram richtet den Blick auf sehr unterschiedliche Spuren: rote Felsmalereien mit einer ausgearbeiteten Jagdszene, eine Höhle mit Inschrift und Statuen sowie ein Grabmal inmitten eines künstlichen Sees. Diese konkreten Motive machen den Ort interessant für Reisende, die Kultur über Figuren, Bilder und räumliche Anordnungen entdecken möchten.
Felsmalereien mit unterschiedlichen Motiven
Im Barahmasiya-Felsunterstand zeigen rote Felsmalereien zehn große, alte, ausgestreckt stehende menschliche Figuren. Darüber liegt eine Jagdszene: Ein Mann jagt mit Pfeil und Bogen ein dunkelrotes Rentier; ein Hund begleitet ihn. Die Figuren und die Handlung geben verschiedene Details, auf die sich der Blick richten kann. Wenn Sie mit Kindern reisen, lässt sich an der Szene etwa gemeinsam unterscheiden, wer jagt, welches Tier dargestellt ist und welche Rolle der Hund hat.
Im großen Felsunterstand im Ghorghat-Tal bei Sasaram sind an der Wand kleine Figuren einer vorwärtsgehenden Menschengruppe dargestellt. Davor befindet sich die Darstellung eines Tieres mit sichtbarem Skelett. Im Vergleich zum Barahmasiya-Motiv rücken hier die Gruppe und das Tierbild in den Vordergrund, während dort die großen Gestalten und die Jagd das Bild prägen.
Höhle, Inschrift und Statuen
Maa Tara befindet sich in einer natürlichen Höhle im Kaimur-Hügel der Vindhya-Gebirgskette. Neben der Maa-Tara-Statue steht eine große Inschrift, die König Mahanayak Pratap Dhavaldev aus der Kharwar-Dynastie im 12. Jahrhundert in Auftrag gab und von seinem Sohn Shatrudhan schreiben ließ. So treffen bei Maa Tara der Höhlenraum und eine Inschrift mit konkreten Angaben zu Auftraggeber und Schreiber aufeinander.
Im Maa-Tara-Tempelkomplex stehen Statuen von Maa Tara und Surya. Außerhalb befindet sich eine fragmentarische Agni-Statue. Alle drei werden der späten Gupta-Zeit oder einer späteren Phase zugeschrieben. Auf dem Aashiqpur-Hügel (Chandan Shaheed) bei Sasaram befindet sich außerdem eine Miniaturinschrift, die Kaiser Ashoka veranlasste. Diese Inschriften und Statuen setzen jeweils eigene Akzente neben den Felsdarstellungen.
Das Sher Shah Suri Tomb im See
Das Sher Shah Suri Tomb steht inmitten eines künstlichen, annähernd quadratischen Sees. In der Mitte des Sees ruht es auf einem quadratischen Steinsockel. An jeder Ecke befinden sich überdachte Kioske und Chhatris; Steinufer und gestufte Anlegestellen umgeben den Sockel. Eine breite Steinbrücke verbindet ihn mit dem Festland.
Die Anordnung macht die Geometrie des Bauwerks zum prägenden Thema: Der fast quadratische See, der ebenfalls quadratische Sockel und die Eckbauten bilden ein Zusammenspiel aus Lage und Architektur. Für Reisende, die sich gern mit räumlicher Gestaltung beschäftigen, bietet dieses Ensemble einen anderen Schwerpunkt als die figürlichen Szenen der Felsunterstände oder die Inschriften bei Maa Tara.
Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Sasaram können Sie daher von Ihrem eigenen Reisefokus ausgehen: Interessieren Sie besonders die Felsbilder, die Höhlen- und Inschriftenmotive oder die Anlage des Sher Shah Suri Tomb?
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