Chittlehamholt: Landwege und Baugeschichte
Unterkünfte in Chittlehamholt
Chittlehamholt verbindet Spaziergänge durch ruhiges ländliches Gebiet und Radfahren auf stillen Landstraßen mit einer vielschichtigen Baugeschichte. Ein denkmalgeschütztes ehemaliges Bauernhaus, eine Kirche des 19. Jahrhunderts sowie geschnitzte und steinerne Baudetails zeigen, wie verschieden die Themen eines Besuchs sein können.
Landwege und Zeit im Freien
In Chittlehamholt gehören malerische Spaziergänge durch ruhiges ländliches Gebiet zu den möglichen Erlebnissen. Auch Radfahren auf ruhigen Landstraßen ist möglich. Beide Aktivitäten setzen unterschiedliche Akzente: Beim Spaziergang steht die Landschaft im Vordergrund, beim Radfahren sind die Landstraßen selbst Teil des Unterwegsseins. Diese Unterscheidung hilft Ihnen, den gewünschten Rhythmus für die Zeit draußen zu planen. Wenn Sie beides mögen, können Spaziergänge und Radtage unterschiedliche Ideen für den Aufenthalt sein.
Baugeschichte in verschiedenen Kapiteln
Das Exeter Inn ist ein denkmalgeschütztes Gebäude der Kategorie Grade II. Es war früher ein Bauernhaus und wird heute als Gasthaus genutzt. Seine Datierung liegt im späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert. Damit verbindet das Gebäude eine frühere landwirtschaftliche Nutzung mit seiner heutigen Funktion. Im Vergleich dazu wurde die Kirche St John the Baptist 1838 erbaut: Die unterschiedlichen Bauzeiten geben einen Eindruck von den verschiedenen historischen Kapiteln Chittlehamholts.
St John the Baptist wurde von R D Gould aus Barnstaple entworfen und gilt als typische viktorianische Kirche. Sie steht neben dem Manor, etwa eine Viertelmeile vom Dorf entfernt. Zu ihren markanten Details gehören sieben große Lanzettfenster und eine Orgel mit zwei Manualen. Lanzettfenster sind hoch und schmal und schließen mit einer Spitze; die Bezeichnung macht eine besondere Fensterform greifbar. Zwei Manuale bezeichnen die Klaviaturen der Orgel und ergänzen die architektonischen Merkmale um ein konkretes Ausstattungsdetail. Die Kapelle Gospel Hall wurde ursprünglich von den Plymouth Brethren genutzt.
Geschnitztes Holz, Haustein und eine Ciderpresse
Am Chittlehamholt Manor finden sich reich geschnitzte Giebelbretter und abgeschrägte Fenstererker aus Haustein. Giebelbretter sitzen am Dachgiebel; hier ist das Holz reich bearbeitet. Die abgeschrägten Erker bringen Haustein und eine andere Fensterform ins Bild. Das Ciderhaus von Head Barton bewahrt eine intakte Ciderpresse. So treffen unterschiedliche Details und Nutzungen aufeinander: geschnitztes Holz, bearbeiteter Stein und ein Gerät zur Ciderherstellung. Wer sich für Baugeschichte interessiert, kann den Blick dadurch nicht nur auf die Kirche richten, sondern auch auf die Gestaltung und Nutzung anderer Gebäude.
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung kann der gewünschte Tagesrhythmus ein erster Maßstab sein: Möchten Sie viel Zeit draußen verbringen oder auch Bauwerke und ihre Details in den Mittelpunkt stellen?
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