Lindal in Furness: Bergbaugeschichte und besondere Ortsdetails
Unterkünfte in Lindal in Furness
Lindal in Furness verbindet Kirchen- und Ortsgeschichte mit den Spuren eines bedeutenden Eisenerzreviers. Dazu kommen ein für Besucher geöffnetes Fabrikgeschäft und der Furness Haematite Trail, der die industrielle Vergangenheit der Gegend auf einem 25 Meilen langen Rundweg erschließt. Wer eine Reise mit historischen Entdeckungen, Handwerk und Landschaft verbinden möchte, findet hier mehrere unterschiedliche Schwerpunkte für die eigene Planung.
Kirche, Grangie und ein Ort mit langer Geschichte
Ein markanter historischer Bezugspunkt ist die St Peter’s Church in Lindal in Furness. Sie wurde 1886 geweiht und ersetzte eine provisorische Eisenkirche von 1875. Auch die ältere Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Lindal-in-Furness wurde 1220 als Grangie der Furness Abbey verzeichnet. Im Gebiet Lindal Moor wurde spätestens 1220 Eisenerz abgebaut.
Zur bewegten Vergangenheit gehört außerdem ein konkretes Ereignis aus dem 17. Jahrhundert. Am 1. Oktober 1643 fand bei Lindal Close eine Schlacht zwischen den Furness-Royalisten und einer parlamentarischen Truppe statt. Wer sich für politische und wirtschaftliche Geschichte interessiert, kann dadurch verschiedene Zeitebenen miteinander verbinden, statt Lindal nur als Schauplatz des späteren Bergbaus zu betrachten.
Hämatit und die Spuren des Bergbaus
Der Eisenerzbergbau war im 19. und 20. Jahrhundert der wichtigste Wirtschaftszweig in Lindal und Marton. Die wichtigste dort vorkommende Eisenerzart ist Hämatit, der für seine blutrote Farbe bekannt ist. Die bedeutendsten Hämatit-Erzkörper im Lindal Moor verliefen entlang nordwestlich ausgerichteter Verwerfungslinien durch den Kalkstein.
Diese Geologie blieb nicht ohne sichtbare Folgen. Der Abbau im Top-Slicing-Verfahren hinterließ über den Lindal-Bergwerken große Bodenvertiefungen, von denen viele noch heute zu sehen sind. Der Furness Haematite Trail führt auf einem 25 Meilen langen Rundweg zu den Standorten von mehr als 20 Bergwerken und zwei Stahlwerken. Die Streckenlänge ist ein wichtiger Punkt für Ihre Tagesplanung. Das Grubenmodell wurde zunächst im Barrow’s Dock Museum aufgestellt und anschließend in die St Peter’s Church in Lindal verlegt.
Besuchserlebnisse und gemeinsames Entdecken
Ein anderer Zugang zur Ortsgeschichte führt über das Wax-Lyrical-Fabrikgeschäft in Lindal, das für Besucher geöffnet ist. Im Lindal-Shop werden Wax-Lyrical-Kerzen und -Duftspender verkauft, die fachkundig im Lake District hergestellt werden. Damit bietet sich neben den historischen Themen auch ein Einblick in ein konkretes Handwerk und in Produkte mit regionalem Herstellungsbezug.
The Green wurde 1887 durch das Auffüllen eines ehemaligen Tarns mit Abraum aus den Bergwerken und Material aus einem örtlichen Steinbruch geschaffen. The Green und die benachbarte Buccleuch Hall bieten Raum für die jährlichen Dorffeste von Lindal und andere besondere Veranstaltungen. So treffen sich an diesem Ort historische Landschaftsveränderung und gemeinschaftliches Ortsleben.
Die passende Unterkunft nach dem Reiseschwerpunkt wählen
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus in Lindal in Furness lohnt es sich, den gewünschten Schwerpunkt früh festzulegen. Soll die Reise vor allem die Geschichte der Kirche, der Furness Abbey und die Schlacht bei Lindal Close am 1. Oktober 1643 aufgreifen, steht ein anderer Tagesplan im Vordergrund als bei einer Reise, die sich auf Bergwerke, Hämatit und den Furness Haematite Trail konzentriert. Auch das Fabrikgeschäft und die Veranstaltungen rund um The Green können eigene Anlässe für die Reiseplanung geben.
Wenn der Ort selbst und seine Geschichte im Mittelpunkt stehen sollen, kann eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus in Lindal in Furness die passende Wahl für Ihre Reiseplanung sein.
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