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Pyrgos: Kirchen, Ikonen und neoklassizistische Herrenhäuser

Unterkünfte in Pyrgos

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pyrgos verbindet traditionelle Architektur mit Kirchen, neoklassizistischen Herrenhäusern und einer Sammlung kirchlicher Kunst. 1995 wurde der Ort zur geschützten Siedlung erklärt. Wer sich für Baukunst und religiöse Geschichte interessiert, findet hier verschiedene Themen, die sich auch ohne eine feste Besichtigungsfolge erschließen: das Ortsbild, eine Ikonensammlung und die Geschichte des bäuerlichen Alltags.

Kirchen und Ikonen in Pyrgos

In Pyrgos gibt es 56 Kirchen. Besucher können sowohl die traditionelle Architektur als auch die neoklassizistischen Herrenhäuser bewundern. Damit stehen unterschiedliche architektonische Ausdrucksformen nebeneinander: sakrale Bauwerke und Herrenhäuser, die zum charakteristischen Ortsbild gehören.

Eine Sammlung für Ikonen und kirchliche Reliquien befindet sich in der Kirche Agia Triada im Kasteli von Pyrgos. Die Sammlung umfasst Ikonen kretischer und lokaler Künstler. Auch die Geschichte des Gebäudes ist bemerkenswert: Agia Triada war früher die Hauptkirche eines Nonnenklosters. Für Interessierte an religiöser Kunst treffen hier also die Sammlung und die frühere Funktion der Kirche an einem Ort zusammen.

Bäuerlicher Alltag und Santorinis Fava

Das Cultural Village „Santorini of the past“ liegt im Dorf Pyrgos. Im dort dargestellten traditionellen santorinischen Bauernhaus bestand der zentrale Raum aus einem großen Zimmer, das als Arbeits- und Versammlungsraum diente. Grundlegende Möbel und Geräte waren auf die Tätigkeiten der Bauernfamilie ausgerichtet.

Zu den besonderen Details gehört eine hölzerne Handmühle. Mit ihr wurden Erbsen nach dem Dreschen und Worfeln zu Santorinis Fava verarbeitet. Die Abfolge macht einen konkreten Teil der bäuerlichen Arbeit verständlich: vom vorbereiteten Erntegut bis zu einem regionalen Lebensmittel. Santorinis Fava ist ein PDO-Produkt aus den Keimblättern der Hülsenfrucht Lathyrus clymenum L., die ausschließlich auf dem vulkanischen Boden von Thera wächst. So lässt sich die Darstellung der Handmühle mit einer Besonderheit der regionalen Esskultur verbinden.

Ein Ort im größeren Reiseziel Santorini

Santorini bietet über die Ortsgeschichte von Pyrgos hinaus weitere kulturelle und landschaftliche Themen. Die Insel ist die südlichste der Kykladen. Ihre Caldera entstand durch einen gewaltigen Ausbruch um 1600 v. Chr.; die Inselgruppe ist von aktiven Vulkanen geprägt. Akrotiri bewahrt bemerkenswert gut erhaltene minoische Fresken und Gebäude, die unter Vulkanasche begraben wurden.

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Auch Wanderwege verbinden Pyrgos mit Profitis Ilias, Emporio und Ancient Thera. Das ergänzt die Beschäftigung mit Kirchen und Herrenhäusern um Wege zu benannten Zielen auf Santorini. Wer die Wanderwege in die Reiseplanung einbezieht, kann die konkreten Zielorte neben dem kulturellen Interesse an Pyrgos als Orientierung für die Wahl der Ferienwohnung nutzen.

Die Fava ist nicht die einzige kulinarische Besonderheit Santorinis: Auch die Santorini-Tomate ist ein PDO-Produkt; ihr Anbau reicht bis an den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Die weiße Santorini-Aubergine hat ein süßes Aroma und saftiges Fruchtfleisch, das beim Braten kein Öl aufnimmt. Lokale Köche bereiten außerdem Tomatenküchlein namens Tomatokeftedes mit PDO-Kirschtomaten zu. Diese regionalen Produkte bieten einen weiteren Zugang zu Santorinis Eigenheiten, neben dem kulturellen Schwerpunkt in Pyrgos.

Ein saisonaler Termin ist das Ifestia-Festival: Es findet am dritten Samstag im September statt und stellt den Vulkanausbruch mit Feuerwerk dar. Prüfen Sie vor einer Reiseplanung rund um das Festival die Termine der jeweiligen Ausgabe.

Weitere Reiseziele entdecken: Vothonas, Anafi, Thirasia, Vourvoulos, Éxo Goniá, Thira, Mylopotas, Manganari Ios.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santorini.

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