Tsoutsouros: Strand, Wanderweg und antike Spuren
Unterkünfte in Tsoutsouros
Tsoutsouros bietet einen großen Sandstrand und verbindet antike Spuren mit einem Wanderweg, der durch die kleine Siedlung Maridaki führt. Küstenort, Geschichte und Wege ins nähere Umfeld eröffnen verschiedene Blickwinkel auf den Aufenthalt. Für Ihre Planung lässt sich zuerst klären, ob Strand, Wandern oder archäologische Themen den Ausschlag geben sollen. Diese Gewichtung kann auch die Suche nach einer Ferienwohnung prägen.
Strand und Wahl des Urlaubsorts
Der große Sandstrand gibt Tsoutsouros einen klaren Küstenakzent. Wenn er bei Ihrer Reiseplanung den Ausschlag gibt, können Sie Tsoutsouros selbst als Suchziel für eine Ferienwohnung in den Blick nehmen. Soll neben dem Strand auch das Wandern oder die Beschäftigung mit archäologischen Themen Raum bekommen, beziehen Sie die Ziele im näheren Umfeld in Ihre Überlegung ein.
Wanderweg, Siedlung und Bucht
Etwa 30 Minuten nach dem Start führt der Wanderweg Tsoutsouros–Maridaki durch die kleine Siedlung Maridaki, die auch Agio Panteleimonas genannt wird. Für die Orientierung begegnen Ihnen also zwei Bezeichnungen für dieselbe Siedlung. Hinter Maridaki liegt eine windgeschützte Bucht mit zwei Stränden. Einheimische nennen sie wegen zweier kleiner Felsen im Meer Nisiakia. Maridaki und Agio Panteleimonas bezeichnen die Siedlung; Nisiakia ist dagegen der Name der Bucht dahinter.
Zum Kloster Agios Nikitas führen von einem vorherigen Abschnitt des Wanderwegs etwa 2,5 km über einen Pfad und einen Feldweg; das Kloster liegt im Grünen. Vom vorherigen Abschnitt führen ebenfalls etwa 2,5 km über Pfad und Feldweg zum einzigen Palmenwald der Asterousia. Ein Abstieg durch den Palmenwald führt zum Strand Agios Nikitas. Für die Tourenplanung sind die Angaben verschieden: Bei Maridaki markiert eine ungefähre Zeit, wann der Weg nach dem Start durch die Siedlung führt; bei Kloster und Palmenwald nennen die Wegbeschreibungen jeweils eine ungefähre Strecke. So stehen eine Zeitangabe und zwei Streckenangaben als unterschiedliche Orientierungspunkte nebeneinander.
Römische Spuren und Höhlenkult
Die im heutigen Tsoutsouros freigelegten römischen Siedlungs- und Friedhofsreste werden mit der antiken Stadt Inatos identifiziert. Damit umfasst der historische Bezug zwei Arten von Spuren: Siedlungsreste und Friedhofsreste werden derselben antiken Stadt zugeordnet. Eine der Eileithyia, der Göttin der Fruchtbarkeit, geweihte Kultstätte befindet sich in einer Höhle in Tsoutsouros. Die Widmung gibt diesem Ort einen konkreten religiösen Bezug, der sich von den römischen Siedlungs- und Friedhofsresten unterscheidet.
Nahe Tsoutsouros liegt außerdem die archäologische Stätte Prianos. Die historischen Bezüge haben damit unterschiedliche Ortsangaben: Inatos ist die antike Stadt, mit der die im heutigen Tsoutsouros freigelegten Reste identifiziert werden; Prianos liegt in der Nähe des Ortes. Besuche der nahe Tsoutsouros gelegenen Höhle der Inatía Eileithyia erfolgen nach vorheriger Absprache mit der zuständigen Ephorie für Altertümer. Planen Sie diese Abstimmung vor einem Besuch ein.
Weitere Reiseziele entdecken: Kamárai, Lendas, Gouves, Kalo Chorio, Voros, Damasta, Pompia, Mátala.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Heraklion.