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Avdou: Höhlen, Kirchen und das grüne Lagkada-Tal

Unterkünfte in Avdou

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Avdou verbindet das grüne Lagkada-Tal mit Höhlen und historischen Zeugnissen aus verschiedenen Zeiten. Ein großer Teil des Gebiets von Avdou nimmt dieses Tal ein, dessen Höhenlage von 120 bis 1.160 Metern reicht. Zu den markanten Themen des Ortes gehören damit sowohl die Landschaft als auch die Bauwerke und Geschichten, die sich mit Avdou verbinden.

Tal, Höhlen und historische Landschaften

Die Höhle Agia Fotini liegt auf 760 Metern Höhe. Sie ist 44 Meter lang, 1,8 bis 7,5 Meter breit und 5,3 bis 20 Meter hoch. Die Maße vermitteln mehr als eine einzelne Längenangabe: Auch Breite und Höhe prägen die Vorstellung von den Dimensionen der Höhle. Wer sich für Höhlen interessiert, findet hier konkrete Größen, an denen sich ihre Ausdehnung einordnen lässt.

Südöstlich von Avdou, am Ort Frachtis-Koukoula, umgibt ein Wald aus Steineichen die Höhle Faneromeni. Sie wurde bis zum Ende der römischen Epoche als Kultstätte genutzt. Die beiden Aspekte geben dem Ort einen besonderen Kontrast: Der Steineichenwald prägt das Umfeld der Höhle, während ihre frühere Nutzung einen weit zurückreichenden historischen Bezug setzt.

Schulgeschichte, Museumshaus und Kirchen

Auch die Ortsgeschichte zeigt sich in konkreten Gebäuden. Die Griechische Schule, auch Alte Schule genannt, wurde 1890 in Avdou gegründet. Ihr Datum setzt einen klaren zeitlichen Bezug neben die weiter zurückreichenden Geschichten der Höhlen und Kirchen.

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Das Xanthoudidis Museum ist das Haus des Anführers Antonios M. Xanthoudidis, auch Zografos genannt, und des Archäologen Stefanos Xanthoudidis. Das steinerne Gewölbehaus wird auf etwa 1850 datiert. 1983 wurde das Gebäude zum historischen Denkmal erklärt. Hier treffen also Architektur, die mit zwei namentlich bekannten Persönlichkeiten verbunden ist, und eine spätere denkmalrechtliche Einordnung aufeinander. Ein Gewölbe ist eine bogenförmige Decke; der Begriff benennt hier neben dem Steinmaterial auch die Konstruktion des Hauses und macht ein architektonisches Merkmal des Hauses verständlich.

Bei den Kirchen unterscheiden sich die historischen Hinweise: Die kreuzförmige Kirche der Jungfrau Maria gilt als älteste Kirche von Avdou und wird ins 12. oder 13. Jahrhundert datiert. Bei der Friedhofskirche Aghios Georgios stehen dagegen die Fresken im Mittelpunkt, die aus dem 14. bis 15. Jahrhundert stammen. So rücken bei der einen Kirche Bauform und Datierung, bei der anderen die zeitliche Einordnung der Wandmalereien in den Vordergrund. Zusammengenommen reichen die Datierungen der Bau- und Kunstzeugnisse von der Kirche aus dem 12. oder 13. Jahrhundert über das auf etwa 1850 datierte Museumshaus bis zur 1890 gegründeten Schule.

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