In Notre-Dame-de-Boisset gibt es zwei ausgeschilderte Rundwege, die durch die Gemeinde führen. Die der seligen Jungfrau Maria geweihte Kaplanei wurde um 1070 errichtet und zur Pfarrei der Diözese Mâcon erhoben.
Wer Notre-Dame-de-Boisset als Reiseziel auswählt, plant vielleicht, eine Ferienwohnung zu mieten.
Geschichte und Kultur
Das Marienheiligtum blieb bis ins 19. Jahrhundert ein florierendes Wallfahrtszentrum. Ein Votivbild in der Kirche erinnert an die Aufnahme und Unterbringung von 89 aus Lothringen vertriebenen Flüchtlingen während des Zweiten Weltkriegs.
Auch das Château de Bussières verweist auf die Geschichte des Ortes: Es wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Lehen errichtet und ging 1724 in den Besitz von Charles Ferrier über.
Am 15. August wird in Notre-Dame-de-Boisset um 10:30 Uhr eine Messe gefeiert. An der Fassade der Pfarrkirche wurde außerdem eine weiße Statue der Jungfrau Maria mit der Wundertätigkeitsmedaille angebracht.
Natur
Die Gemeinde Notre-Dame-de-Boisset verfügt über zwei ausgeschilderte Wanderwege, die sie durchqueren. Die kommunalen Wanderwege führen durch Täler und an Fließgewässern vorbei sowie durch Felder und Wälder; dabei lassen sich Fauna, Flora und die ehemals verstreute Siedlungsstruktur entdecken.
Zur Landschaft gehören zahlreiche Laubwälder und Landschaften, die sich im Wechsel der Jahreszeiten vielfältig verändern. Die Escapade Boscoise ist eine ländliche Wanderung zwischen Notre-Dame-de-Boisset und der Abtei von Pradines, die über zahlreiche Bäche führt.
Kulinarisches
Bei schönem Wetter bietet die Auberge de Boisset Mahlzeiten auf der Terrasse in einem von Grün umgebenen Garten an. Die Auberge de Boisset bietet eine gehobene Küche mit frischen, saisonalen Produkten.
Anreise
Notre-Dame-de-Boisset ist über die A72 in Richtung Saint-Étienne und Clermont-Ferrand sowie über die A89 in Richtung Lyon gut an das Straßennetz angebunden.
Weitere Ziele: Unieux, Grézieux-Le-Fromental, Saint-Étienne, Marcoux, Planfoy, Ouches, Commelle-Vernay, Saint-Cyprien.