Mûres ist ein kleines Straßendorf auf einer Geländeterrasse unterhalb des Hügels La Luche. Der Ort grenzt an den Fluss Chéran, der im Massif des Bauges entspringt. Wer den Aufenthalt in Mûres plant, möchte möglicherweise eine Ferienwohnung mieten.
Landschaft
Das Chéran-Tal bei Mûres ist tief in die Molasse der Ausläufer des Massif des Bauges eingeschnitten. Die östliche Hälfte von Mûres ist von sanft hügeligem Gelände geprägt. Die Hügel erreichen 570 bis 590 Meter, die maximale Höhe beträgt 593 Meter. Mûres gehört außerdem zum Parc Naturel Régional des Bauges.
Geschichte und Bauwerke
Die Maison forte de Pierre Charve war Teil eines aus sieben befestigten Anlagen bestehenden Verteidigungsnetzes der Châtellenie von Alby-sur-Chéran. Der erhaltene Turm des Château de Pierre Charve steht auf einem molasseartigen Felsvorsprung über dem Chéran und umfasst noch vier Ebenen. Das Château de Pierre Charve ist heute eine Ruine; das Dach des früheren befestigten Hauses wurde später durch einen Unfall zerstört.
Kirche und Ortsgeschichte
Die Pfarrei von Mûres wurde 1411 in den Pastoralvisitationen berücksichtigt. In der Kirche Saint-Donat wurde 1685 ein Hochaltar mit architektonischem Retabel im Chor aufgestellt.
Die heutige Kirche Saint-Donat wurde nach dem Abriss der früheren Kirche und des Glockenturms im Jahr 1748 zwischen 1753 und 1754 wiederaufgebaut. Zwischen 1866 und 1868 wurde sie durch Seitenkapellen erweitert und mit einem Glockenturm versehen.
Weitere Spuren
Das Kreuz von Les Balmettes in Mûres besitzt ein ungewöhnliches schmiedeeisernes Kreuzstück aus dem 18. Jahrhundert. In La Grangerie in Mûres wurde 1864 eine Fruchtière, eine traditionelle Käserei, gegründet.
Weg am Chéran
Über den Chemin du Grand Creux gelangt man zu Fuß zu den Ruinen der Maison forte de Pierre Charve nahe den Ufern des Chéran.
Weitere Orte: Ambilly, Arâches-La-Frasse, Montagny-Les-Lanches, Le Grand-Bornand, Le Praz De Lys, Morillon, Cuvat, Chavanod