Natur
Der Étang des Joncquiers ist ein 15 Hektar großes Feuchtgebiet in Meyrargues und als Natura-2000-Gebiet eingestuft. Dort kommen 84 Vogelarten vor, von denen 23 auf dem Gelände brüten.
Vom 1. Juni bis zum 30. September ist der Zugang zu den Naturgebieten von Meyrargues geregelt. Die Zugänglichkeit der Waldmassive wird täglich anhand von Wetterlage und Trockenheit bestimmt und für den folgenden Tag mit einem Farbcode veröffentlicht.
Wege und Erlebnisse
Meyrargues verfügt über sechs farblich markierte Wanderwege, die dazu angelegt sind, das Natur- und Architekturerbe der Gemeinde zu entdecken. Der historische Weg Sentier historique führt von der Montée du château zur Chapelle Mère de Dieu und weiter zum Orientierungstisch auf dem Hügel Saint-Claude.
Hétérotopies #1 ist ein dauerhaftes, digital geolokalisiertes und musikalisches Hörangebot auf einem Weg oberhalb von Meyrargues, das das ganze Jahr über erlebt werden kann. Es bietet einen Panoramablick über das Durance-Tal, den Luberon und Sainte-Victoire.
Meyrargues beteiligt sich an der Entwicklung des ausgeschilderten Radwegs „La Méditerranée à vélo“, der mit touristischen Informationen zur Entdeckung bemerkenswerter Orte und des Kulturerbes der Gemeinde versehen ist.
Kultur und Geschichte
Die Kirche Eglise Saint-André hat ein neoklassizistisches Erscheinungsbild, das vermutlich auf eine umfassende Restaurierung im Jahr 1822 zurückgeht.
Die Chapelle de la Mère de Dieu wurde 1649 während der Fronde vollständig zerstört und 1710 wiederaufgebaut; zugleich wurden Reparaturen am Schloss vorgenommen.
Die Arkaden des Pas de l’Étroit in Meyrargues gehören zu den zahlreichen Überresten des Aquädukts von Traconnade. Sie sind die einzigen unter diesen Überresten, die klassifiziert wurden.
Meyrargues ist über die Autobahn A51 erreichbar, die Aix-en-Provence und Gap durch das Durance-Tal verbindet.
Wer Meyrargues als Reiseziel auswählt, kann gezielt eine Ferienwohnung finden.