Über dem Dorf erheben sich die Ruinen des Château de Saint-Blaise auf dem Mont Cima. Sie werden von einem 14 Meter hohen quadratischen Bergfried dominiert.
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Kultur und Geschichte
Das Château de Saint-Blaise entstand um 1230 im Zusammenhang mit einem Krieg zwischen Adligen und den Grafen der Provence.
Die Kirche von Saint-Blaise steht an der Stelle einer ehemaligen Kapelle. Diese wurde 1777 auf Initiative des Abtes von Saint-Pons, Antoine François RAMBAUDI, zur Pfarrkirche erhoben.
Die im Zentrum des Dorfes gelegene Kirche zeichnet sich durch die Qualität ihrer jüngsten Restaurierung und ihrer Ausstattung aus.
Der Canal de la Vésubie wurde 1895 fertiggestellt; die Bauarbeiten an ihm wurden ebenfalls 1895 abgeschlossen. Zu diesem Bauwerk gehört der Siphon de Saint-Blaise, ein bemerkenswertes technisches Bauwerk des Canal de la Vésubie.
Die heutige Brücke von Saint-Blaise wurde 1953 als Ersatz für die Hängebrücke errichtet, die 1944 durch alliierte Bombardierungen zerstört worden war.
Landschaft und Wege
Saint-Blaise weist aufgrund seiner sehr unwegsamen Topografie und starken Bewaldung eine für das mediterrane Mittelgebirge typische Siedlungsstruktur mit dichten, voneinander isolierten Ortsteilen auf.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Saint-Blaise gehören jahrhundertealte Olivenhaine.
Die Wanderung Saint-Blaise ist 8,0 km lang und weist 680 Höhenmeter im Aufstieg auf.
Besuch und Orientierung
Die Ölmühle kann nach Vereinbarung montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden.
Der Verlauf des Canal de la Vésubie ist nicht zugänglich, da er über Privatgrundstücke führt.