Kultur und Geschichte
Nizzas Erbe als Winterkurort ist als „Nice, Winter Resort Town of the Riviera“ in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Dieses UNESCO-Welterbe als Winterkurort der Riviera spiegelt britische, italienische, französische, russische und weitere kulturelle Einflüsse in seiner Architektur wider.
Das Musée national Marc Chagall beherbergt mehr als 800 Gemälde, Gouachen, Zeichnungen, Lavis und Pastelle. Sein Auditorium veranstaltet regelmäßig Konzerte moderner und zeitgenössischer Musik, Konferenzen und Tanzaufführungen und beherbergt Kammermusiksaisons des Orchestre Philharmonique de Nice.
Im Vieux-Nice konzentriert sich ein umfangreiches, einheitliches barockes Erbe mit religiösen und zivilen Bauwerken.
Küste und Grünräume
Auf der Promenade des Anglais gehen, laufen und fahren Besucher und Einheimische am Mittelmeer entlang Rad. Die Promenade erstreckt sich auf einer Länge von fast 7 Kilometern entlang der Küste von Nizza an der Baie des Anges. Sie entstand 1824 als Küstenpromenade; den Bau regte der britische Geistliche Lewis Way an.
Der Parc de la Colline du Château ist seit der Übernahme seiner Gestaltung durch die Stadt im Jahr 1882 ein öffentlicher Spazierort. Von dort bietet sich ein bemerkenswerter Blick auf die Baie des Anges, die Altstadt und den Hafen.
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Plätze und Märkte
Im Herzen des Vieux-Nice ist der Cours Saleya für seinen Blumenmarkt bekannt. Montags findet dort ein Antiquitäten- und Trödelmarkt statt; im Sommer gibt es außerdem einen nächtlichen Kunst- und Kunsthandwerksmarkt. An den Marktständen werden lokales Kunsthandwerk und zahlreiche regionale kulinarische Spezialitäten angeboten.
Die Place Masséna zeichnet sich durch rote Fassaden mit von der piemontesischen Architektur inspirierten Arkaden, einen großflächigen schwarz-weißen Bodenbelag und die Fontaine du Soleil aus. Heute ist sie ein großer Fußgängerbereich, in dem das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen stattfinden.