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Kultur und Geschichte
Zu den historischen Bauwerken zählt das als Logis des Foucault bezeichnete Wohnhaus, das durch einen Erlass vom 15. Dezember 1928 unter Schutz gestellt wurde. Die Pfarrkirche Saint-Martin wurde 1905 neben einer früheren Kirche unter der Leitung des aus Poitiers stammenden Architekten Alcide Boutaud neu errichtet. Ihr einschiffiges Langhaus besitzt ein rundbogiges Tonnengewölbe und eine Kalotte.
Die historische Pfarrstruktur von Sepvret entstand aus den beiden ehemaligen Pfarreien Sepvret und La Barre. Um 1769 wurde der Gottesdienst der Pfarrei La Barre in die Kirche von Sepvret verlegt. Das Logis de Brégion ist ein im 15. Jahrhundert errichtetes Herrenhaus in Sepvret. Ebenfalls im 15. Jahrhundert wurde der Taubenschlag von Brégion errichtet; er verfügt über 2.200 Nistplätze.
Die ehemalige Kirche Saint-Martin ist zu einem Kultursaal geworden. Dort sollen kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen und Konferenzen angeboten werden. Ein Prozessionsbanner des heiligen Martin aus der Pfarrkirche Saint-Martin in Sepvret zeigt den gerüsteten Heiligen zu Pferd, wie er seinen Mantel für einen knienden Armen teilt. Der Hintergrund ist mit natürlichen Lilien und einem Stern verziert.
Natur und Wege
Die Grand-Fontaines gelten als Quelle der Sèvre Niortaise. Die Wege in Sepvret führen durch das grüne Tal der Sèvre Niortaise, das reich an zahlreichen Quellen und Wasserläufen ist. Der flussaufwärts gelegene Teil dieses Tals zwischen den Grand-Fontaines und dem Pont de Sepvret wurde vom Departement Deux-Sèvres als „Espace Naturel Sensible“ anerkannt.
Mehrere ausgeschilderte Strecken nehmen ihren Ausgang an markanten Punkten des Ortes: Der 8 km lange Wanderweg „Sentier des sources et des lavoirs“ beginnt an den Grand-Fontaines oder am Rathaus. Der 5,5 km lange Wanderweg „Chemin de Foucault“ beginnt in Brégion.
Wallfahrt
Sepvret ist eine Etappe auf dem 42,3 km langen, auf zwei Tage ausgelegten Abschnitt der Via Turonensis zwischen Chenay und Villefollet.