Marillac-Le-Franc: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Marillac-Le-Franc
Marillac-le-Franc ist mit dem Fundplatz Les Pradelles verbunden, an dem Neandertaler vor mindestens 60.000 Jahren einen tiefen Karsthohlraum nutzten, um insbesondere Rentierfleisch zu zerlegen und zuzubereiten.
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Geschichte
Die heutige Église Saint-Didier wurde im 12. Jahrhundert anstelle einer früheren Kirche aus dem 11. Jahrhundert errichtet und ist seit 1925 als historisches Denkmal geschützt.
Der heutige Friedhof wurde um 1820 östlich des Ortskerns verlegt und 1826 mit einer Mauer eingefasst. Einige Gräber des Friedhofs sind wegen ihrer Ikonografie besonders bemerkenswert.
Das private Logis de Marillac ist ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Es steht an der Stelle einer mittelalterlichen Burg aus dem 15. Jahrhundert; diese war Sitz eines von der Baronie Montbron abhängigen Lehens.
Im 19. Jahrhundert lieferte Marillac-le-Franc La Rochefoucauld sogar den größten Teil der Lebensmittelversorgung, darunter Geflügel, Gemüse, Schafskäse, Kaninchen und Obst.
Natur
Das archäologische Fundgebiet Les Pradelles liegt nördlich des Ortskerns in einem Aven mit einem Durchmesser von 15 Metern.
Aufgrund des karstigen Kalksteinreliefs von Marillac-le-Franc verschwindet die Ligonne regelmäßig in Dolinen oder Aven und wird dort zu einem unterirdischen Fluss.
In Marillac-le-Franc gibt es 21 Kilometer PR/GRP-Wege innerhalb eines national ausgeschilderten Wegverlaufs sowie zusätzlich von der Gemeinde unterhaltene lokale Wege.
Kultur
Die Statue des Homme de Marillac steht südlich der Kirche auf dem Platz an der Stelle einer ehemaligen Viehtränke und besteht aus Kalkstein. Sie ist ein Werk des Bildhauers Marc Deligny aus dem Jahr 2003.
Die Ligonne versorgte früher in Marillac-le-Franc vier Getreidemühlen: die Mühlen von Chabrou, Puybrunet, Grand Champ und Rizotte.
Die ehemaligen Mühlen an der Ligonne arbeiteten mit von oben gespeisten Wasserrädern, deren wasserdichte Schaufelgefäße „cassottes“ genannt wurden.
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