Chassiron: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Chassiron
Am Fuß der Klippen von Chassiron in Saint-Denis-d'Oléron liegen traditionelle Fischwehren. Ihre festen Fischfangmauern sind 500 bis 700 Meter lang und hufeisenförmig. Bei einer Reise nach Chassiron kann es zur persönlichen Planung gehören, eine Ferienwohnung zu mieten.
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Foto: Rundvald via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur
Die Pointe de Chassiron ist ein Küstengebiet mit Klippen über dem Ozean und Ausblicken auf den Horizont. Vom Leuchtturm von Chassiron reicht das 360-Grad-Panorama über den nördlichen Teil der Île d'Oléron, den Ozean, das Pertuis d'Antioche, die Küste von La Rochelle sowie die Îles d'Aix und de Ré.
Bei einer geführten Besichtigung der Pointe de Chassiron werden die Balise d'Antioche und die Küstenerosion erläutert, die diese Küste seit Jahrhunderten prägt. Im felsigen Gezeitenbereich von Chassiron wird außerdem eine ökologische Sammelfischerei zu Fuß angeboten, die nur nach vorheriger Reservierung möglich ist.
Der Abschnitt des Chemin d'Oléron von Saint-Denis-d'Oléron nach Domino führt zur Nordspitze der Île d'Oléron, zum Leuchtturm von Chassiron und zu den Fischwehren.
Gärten und Besuch
Der Garten des Leuchtturms von Chassiron umfasst vier Becken. Er verbindet einen zeitgenössischen Garten mit einem traditionellen Garten, in dem 21 Rosensorten, ein Gemüsegarten und Weinreben zu finden sind. Die Gärten wurden 2007 angelegt, tragen das Prädikat „Jardin Remarquable“ und sind kostenlos zugänglich.
Im Garten des Leuchtturms von Chassiron gibt es Informationstafeln, drehbare Informationstische und Beobachtungsfernrohre. Eine Audio-Station steht auf Französisch, Englisch und Deutsch zur Verfügung; außerdem gibt es eine Reliefkarte in Brailleschrift.
Der Parkplatz des Leuchtturms von Chassiron ist über die Départementale D734 erreichbar. Toiletten und Abfalleimer befinden sich vor dem Eingang zum Leuchtturmgarten im Bereich der Geschäftszone. Im Leuchtturm können Besucher die Wendeltreppe mit 224 Stufen zu einer Aussichtsplattform hinaufsteigen.
Kultur und Geschichte
Das Dorf Chassiron gilt als Beispiel für die traditionelle Architektur von Oléron. Der heutige Leuchtturm von Chassiron wurde 1834 als Ersatz für einen früheren Turm errichtet und am 1. Dezember 1836 in Betrieb genommen.
Das Musée du Phare de Chassiron befindet sich in den ehemaligen Wohnungen der Leuchtturmwärter und behandelt das Leben zwischen Land und Meer. Anhand authentischer Gegenstände und erläuternder Modelle vermittelt es den Alltag und das handwerkliche Können der Bewohner von Oléron. Ein Aufzug ermöglicht Personen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zum ersten Stock der Rotunde des Museums.
Die Fischwehren fangen Fische, indem diese bei auflaufender Flut hineingelangen und bei ablaufender Flut darin eingeschlossen bleiben. Schriftlich sind solche Fischwehren mindestens seit dem 14. Jahrhundert belegt. Der ehemalige Rettungsbootschuppen von Saint-Denis-d'Oléron wurde zu einem Ausstellungsraum umgebaut. Die Croix des Marins nahe Chassiron erinnert an die Opfer von Schiffsunglücken vor der Küste. Zum Zuständigkeitsbereich der Rettungsstation von Saint-Denis-d'Oléron gehörten Antioche und Chassiron.
Weitere Orte: Genouillé, Nieul-Sur-Mer, Saintes, Cressé, Échillais, Chenac-Saint-Seurin-D'uzet, Le Gua, Saint-Martin-De-Ré
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