Ailly-sur-Somme lässt sich über seine Industriegeschichte, die Anlagen am Somme-Kanal und die Wege entlang der Somme entdecken. Für einen Aufenthalt in Ailly-sur-Somme kann der Wunsch, eine Ferienwohnung zu finden, Teil der eigenen Planung sein.
Kultur und Geschichte
Die ehemalige Fabrik Carmichael Frères et Cie in der Rue de l’Usine ist ein Zeugnis des industriellen Erbes von Ailly-sur-Somme. Sie war zunächst eine Leinenfabrik, wurde schrittweise in eine Jutespinnerei und -weberei umgewandelt und stellte 1983 den Betrieb ein.
Die dem heiligen Martin geweihte Kirche von Ailly-sur-Somme wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut, nachdem die frühere Kirche bei den Kämpfen von 1940 zerstört worden war. Der 20,50 m hohe Glockenturm der wiederaufgebauten Kirche hat das Profil eines Schiffssegels.
Auch am Somme-Kanal finden sich historische Spuren: Die Arbeiten an Schleuse Nr. 19 in Ailly-sur-Somme wurden zwischen 1825 und 1827 durchgeführt. Das Schleusenhaus wurde nach seiner Renovierung im Jahr 2011 zu einer Empfangsstelle der Maison du Tourisme Nièvre & Somme. Das renovierte Gebäude dient außerdem als Rastplatz an der Véloroute Vallée de Somme.
Am Wasser
Die Kanustrecke von Ailly-sur-Somme nach Picquigny ist etwa 5,6 km lang und dauert ungefähr 1 Stunde 30 Minuten. Die Boucle d’Ailly-sur-Somme ist eine Kanu-Kajak-Schleife. Auf dieser Schleife muss das Boot einige Meter getragen werden, bevor man flussabwärts des Wehrs am rechten Ufer auf der Vieille Somme wieder einsteigt.
Unterwegs
Der GR 800 verläuft größtenteils auf dem Treidelpfad und verbindet Aussichtspunkte mit Schleusenhäusern im Somme-Tal. Als Fernwanderweg folgt er der Somme von ihrer Quelle in Fonsomme im Département Aisne bis zum Meer in der Bucht von Somme.
CyclensOmme ist am Treidelpfad bei der Maison de la Vallée d’Ailly-sur-Somme tätig und bietet Fahrradverleih sowie Fahrradreparaturen an.
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