Kultur und Geschichte
Ihre Apsiden und die nördlichen Pfeiler stammen aus der Zeit um 1140; außerdem befinden sich in der Kirche Fresken aus dem 12. und 13. Jahrhundert.
Auch das Château de Chelles reicht weit zurück: Es wurde im 12. Jahrhundert erbaut und im 15. Jahrhundert vollständig wiederaufgebaut. Im Park des Château de Chelles wurde 1863 eine merowingische Nekropole mit fast 2.000 Gräbern entdeckt.
Im Relais Brunehaut befindet sich eine vollständig renovierte Mühle aus dem 14. Jahrhundert. Die Mühlen mahlten Weizen sowie Mohnsamen und Bucheckern zur Ölgewinnung. An der Tour de Chelles ist an der ehemaligen Mauer des feudalen Herrenhauses noch ein gotisches Portal erkennbar.
Im Jahr 1836 umfassten die Ruinen einer ehemaligen Kapelle im Weiler Bérogne noch ein romanisches Portal und mehrere romanische Arkaden.
Unterwegs und im Jahreslauf
Der Fernwanderweg GR 12 verläuft durch Chelles und führt von Amifontaine (Aisne) nach Saint Jean aux Bois (Oise). Fêtes et Loisirs de Chelles arbeitete mit der Gemeinde an einem Programm, das unter anderem Wanderungen und Fahrradausflüge umfasste.
Die Nocturne de Chelles wird jedes Jahr in der ersten Oktoberhälfte gemeinsam organisiert. Place André Leroy in Chelles ist als Picknickplatz ausgewiesen.
Natur und lokale Veranstaltungen
Chelles und Bérogne liegen an einem Vogelzugkorridor entlang des ru de Vandy bis zur Aisne.
Zur jährlichen Frühjahrsveranstaltung in Chelles gehört ein Blumenmarkt zugunsten der Schulen. Bei der Ausgabe 2025 der Frühjahrsveranstaltung in Chelles wurde im vierten Jahr eine Ausstellung lokaler Produkte angeboten.
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