Vor der Kirche Saint-Jean-Baptiste in Belloy steht ein steinernes Kalvarienkreuz aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche wurde nach ihrer vollständigen Zerstörung im Ersten Weltkrieg in den Jahren 1924–1925 aus Ziegeln neu errichtet.
Wer Belloy als Reiseziel gewählt hat, möchte für den Aufenthalt vielleicht eine Ferienwohnung mieten.
Kultur und Geschichte
Die Kirche Saint-Jean-Baptiste besitzt an ihrer Westseite einen Portal-Glockenturm. Das Glockengeschoss weist auf jeder Seite drei rundbogige Öffnungen auf. Im Inneren sind Kirchenschiff und Chor nicht voneinander getrennt.
In der Umgebung von Belloy befindet sich die historische Stätte Grange de Warnavillers. Historisch wurde in Belloy in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni ein Scheiterhaufen angezündet, um schädliche Einflüsse abzuwehren und gute Ernten zu sichern.
Geschichte
Nördlich von Belloy wurde um 1793 ein Chappe-Telegraphenposten als Teil der Linie Paris–Lille eingerichtet. Der ursprüngliche Chappe-Telegraphenposten von Belloy wurde 1814 von russischen Kosaken niedergebrannt.
Der als Chemin du télégraphe bezeichnete Weg beginnt direkt hinter der Kirche von Belloy und führt zum ehemaligen Telegraphenstandort. Der rekonstruierte Standort des Chappe-Telegraphen von Belloy umfasst einen quadratischen Turm von 3,5 Metern Höhe, 600 Meter nördlich des Dorfes Belloy.
Landschaft und Umfeld
Im weiteren regionalen Umfeld von Belloy befindet sich das Museum Artothèque de Compiègne. Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld liegt das Schloss Château de Compiègne.
Im weiteren regionalen Umfeld von Belloy liegen die Hügel Mont Ganelon, Mont du Tremble, Mont des Singes und Mont Saint-Marc.
Im weiteren regionalen Umfeld von Belloy befand sich der verschwundene Palast „Palais de Compiègne, palais mérovingien du haut Moyen Âge (disparu)“.
Weitere Orte: Jaulzy, Delincourt, Jonquières, Agnetz, Le Meux, Thieuloy-Saint-Antoine, Orvillers-Sorel, Montherlant