Moulins ist seit dem 10. Jahrhundert als Dorf belegt. Seit 1136 ist der Ort unter den Bezeichnungen Villa Molini und Molendinis überliefert.
Kultur und Geschichte
Die Geschichte von Moulins zeigt sich auch in seinen Mühlen: Moulin Caillet diente historisch zum Zuschneiden von Holz, während Moulin Budet historisch zum Mahlen von Chicorée diente.
Moulins verdankte seinen Wohlstand teilweise dem Weinbau. Einst gab es hier mehrere Vendangeoirs (Weinlesehäuser); heute sind davon keine Spuren mehr erhalten.
Der Bau von Befestigungsmauern in Moulins wurde von Ludwig VII. (1120–1180) genehmigt.
Kriegsgeschichte
Nach dem Ende der Kämpfe im Ersten Weltkrieg war Moulins vollständig zerstört; der Wiederaufbau erstreckte sich von 1920 bis 1930.
Am 15. April 1917 überquerte das Regiment die Brücken über die Aisne, um den Bereich Moulins–Paissy–Cuissy et Geny zu besetzen und am 16. April im Rahmen der großen Nivelle-Offensive den Abschnitt von Ailles einzunehmen.
Natur
Die Creuttes de Moulins sind ein Rückzugsort für zahlreiche Fledermausarten. In den Creuttes de Moulins überwintert und vermehrt sich eine der größten Kolonien der Großen Hufeisennase.
Der Zugang zum RNR – Les Creuttes de Moulins ist nicht gestattet.
Umgebung
In der Umgebung von Moulins liegen die Ruinen der Abbaye de Vauclair, die historische Stätte Ferme de Froidmont, die historische Stätte La Croix sans Tête und die Burg Château de la Roche.
Im weiteren regionalen Umfeld von Moulins liegt der Hügel Côte 108.
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