Das Gebiet von Martigny wird durch das Ton-Tal geprägt.
Kultur und Geschichte
Die Kirche Saint-Jean-Baptiste in Martigny ist seit 1120 erwähnt. Das heutige Gebäude stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. In der Kirche befinden sich Taufbecken aus blauem Stein.
Die beiden sekundären Seitenaltäre enthalten wiederverwendete Täfelungen, die wahrscheinlich aus der Abtei Saint-Pierre de Bucilly stammen.
Die Gemälde „Die Fußwaschung“ und „Das Abendmahl“ stammen aus der Abtei Saint-Pierre-Saint-Paul de Bucilly und wurden 1819 von der Gemeinde Martigny erworben. Beide Gemälde sind als bewegliche Kulturgüter geschützt.
Martigny zählt wegen seiner gut erhaltenen volkstümlichen Zivilarchitektur zu den bemerkenswertesten Gemeinden des Kantons. Der historische Steinabbau in Martigny ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Landschaft und Ortsbild
Der kreisförmige mittelalterliche Burghügel ist von einem Graben umgeben und liegt auf einem Steilhang über dem rechten Ufer des Thon.
Am Standort des zerstörten Château de Martigny ist ein mittelalterlicher Burghügel noch sichtbar.
Route im Ton-Tal
Die Route touristique de la vallée du Ton verläuft zwischen Aubenton und Étréaupont entlang des Ton-Tals. Sie ist frei zugänglich und als Straßenrundkurs ausgewiesen. Die Route touristique de la vallée du Ton empfiehlt, die Falaise de Martigny zu besichtigen.
Wer Martigny als Reiseziel auswählt, kann den Wunsch haben, eine Ferienwohnung zu mieten.
Weitere Ortsseiten: Veuilly-La-Poterie, Saint-Michel, Vauxcéré, Saint-Quentin, Folembray, Chaourse, Chierry, Dole