Am Straßenrand in Beaumont-en-Beine ist der einzige noch erkennbare Überrest des Standorts der Pariser Kanone sichtbar. Etwas unterhalb dieses Überrests liegt der im Wald getarnte Standort XXV, von dem aus die deutsche Kanone am 27. Mai 1918 ihren Beschuss von Paris begann.
Kultur und Geschichte
Die Interpretationszone „Le Saint Quentinois: territoire mémoriel multinational en zone occupée: Ligne Hindenburg et offensive Michael“ führt in Beaumont-en-Beine den Überrest des Standorts der Pariser Kanone als Gedenkort auf. Die Aufwertung der Gedenkorte kann durch Wege und ihre Verbindung untereinander erfolgen.
Die Eglise Notre Dame stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde nach dem Ersten Weltkrieg restauriert. Ihr Glockenturm besteht aus Holz.
Natur
Beaumont-en-Beine gehört zu den Gemeinden der ZNIEFF „Forêts de l'antique massif de Beine“. Die ZNIEFF umfasst ausgedehnte, vielfältige Waldungen, die Lebensräume für eine vielfältige Fauna und Flora bieten, sowie Waldflächen auf zwei tertiären Hügeln im Noyonnais. Sie erstreckt sich von Noyon bis Tergnier und steht im Zusammenhang mit Beaumont-en-Beine. Die ZNIEFF mit Bezug zu Beaumont-en-Beine weist Waldwege auf oligotrophen Sandböden auf; diese Lebensräume gelten in der Picardie als selten.
Unterwegs
Die Laufstrecke „Mont des pierres“ ist als Rundkurs ab Beaumont-en-Beine 10,2 km lang.
Wer Beaumont-en-Beine als Reiseziel auswählt, möchte dort vielleicht eine Ferienwohnung mieten.