Kultur und Geschichte
In der Kirche Saint-Hilaire befinden sich ein Ölgemälde von Sartoris aus dem Jahr 1838, das den heiligen Hilaire darstellt, sowie ein Ölgemälde von Jean Chevolleau mit dem Titel „Le Golgotha“. Hinzu kommen zwei Glasfenster von Jean Chevolleau aus dem Jahr 1964, die die Kreuzigung und die Jungfrau mit den Unschuldigen darstellen.
Die erste bekannte Erwähnung des Priorats von Breuil-Barret stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erlebte Breuil-Barret einen industriellen Aufschwung; die bereits zahlreichen Weber exportierten renommierte Flanelle.
Wer Breuil-Barret als Reiseziel auswählt, möchte dort vielleicht eine Ferienwohnung mieten.
Wege und Landschaft
Die Voie verte de Breuil-Barret folgt einer ehemaligen Eisenbahnstrecke, die mehr als ein Jahrhundert lang Passagiere und Güter zwischen Bressuire und Fontenay-le-Comte beförderte. Als Weg ist sie schattig und verfügt über einen befestigten Untergrund; genutzt wird sie von Wanderern und Radfahrern. Auch der Circuit de Faymoreau à Breuil-Barret nutzt auf dem Weg nach Breuil-Barret eine alte Eisenbahnstrecke.
Der Viaduc de Coquilleau wurde ab 1883 von dem Unternehmen Archambault errichtet und 1890 für den Eisenbahnverkehr eröffnet. Er überquert die Mère und stützt sich dabei auf zwei Quarzadern. Die mit dem Viaduc de Coquilleau verbundenen Quarzformationen überragen Bocagelandschaften und den Wald von Mervent.
Wandern und Aktivität
Der Sentier de l’Escapade ist ein 19 km langer Wanderweg, der am Place Saint-Hilaire in Breuil-Barret beginnt. Er ist gelb markiert, verläuft im Uhrzeigersinn und bietet zwei Varianten.
Am Viaduc de Coquilleau kann man von 52 m über dem Wasser Bungee springen.
Weitere Orte: La Faute-Sur-Mer, L'aiguillon-Sur-Vie, Sainte-Gemme-La-Plaine, Challans, Beauvoir-Sur-Mer, La Chapelle-Hermier, Pouzauges, Saint-Hilaire-De-Loulay