Kultur
Beim Hôtel-Dieu in Baugé-en-Anjou wurde 1643 der Grundstein gelegt; 1650 öffnete das Haus seine Türen für Kranke. Zur historischen Ausstattung gehört die Apothicairerie, die seit 1947 als historisches Denkmal geschützt ist und mehr als 600 Töpfe in ihrer ursprünglichen Ausstattung bewahrt. In der Chapelle de la Girouardière wird außerdem ein Fragment des „Wahren Kreuzes Christi“ aufbewahrt, das 1244 von einem Kreuzfahrer aus Baugé aus dem Heiligen Land gebracht wurde.
In der Kirche Saint Denis de Pontigné steht ein um ein Viertel gedrehter, gewundener Kirchturm. Das Gotteshaus besitzt eine als Plantagenet bezeichnete angevinische Architektur sowie Wandmalereien aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Der Dolmen von Pontigné stammt aus der Jungsteinzeit: Zwölf Steinplatten bilden eine Kammer mit vorgelagertem Portikus.
Der historische Rundweg „Pas de la Mule“ führt auf gelb markierten Wegen durch malerische Gassen mit Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert und zum Schauplatz der Schlacht von 1421.
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Natur
Im Forêt de Chandelais sind Spaziergänge zu Fuß, zu Pferd und mit dem Fahrrad möglich. Der Wald weist vielfältige Lebensräume, eine bemerkenswerte Waldfauna und eine große Vielfalt an Pilzen auf.
Unterwegs
Der 30 Kilometer lange Radweg Cuon–Baugé–La Flèche verläuft auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse. Der befestigte Weg Cuon–Baugé–La Flèche eignet sich zum Spazierengehen, Radfahren, Inlineskaten und für Fahrten mit dem Kinderwagen.
Tradition
Boule de Fort wird auf einer 20 bis 24 Meter langen, horizontalen und gewölbten Bahn gespielt. Die Metallreifen-Kugel ist auf einer Seite schwerer, dem sogenannten „Fort“. Im Laufe des Jahres finden mehrere Boule-de-Fort-Wettbewerbe statt und tragen zur örtlichen Belebung in geselliger Atmosphäre bei.