Tinchebray-Bocage verbindet mittelalterliche Baugeschichte, lokale Industriegeschichte und Wege durch die Umgebung. Die Chapelle Saint-Rémy wurde während des Hundertjährigen Krieges befestigt; dabei wurden die Wände der Querhausarme erhöht, Schießscharten eingerichtet und Maschikulis ergänzt. Außerdem besitzt die Kapelle drei Wandmalereien aus der Zeit des Hundertjährigen Krieges.
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Kultur und Geschichte
Die Prison Royale stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde in ein Museum umgewandelt. Bei einem Besuch sehen Besucher die Zellen, das Verlies, die Kapelle sowie die früheren Justizräume, darunter den Beratungsraum der Richter und den Gerichtssaal beziehungsweise das Auditoire.
Die Église Notre-Dame-des-Montiers stammt aus dem späten 15. Jahrhundert und besitzt an ihrer Nordseite einen quadratischen Glockenturm. Die Chapelle Sainte-Marie wurde 1860 errichtet und besitzt drei Rosetten in den Tympana ihrer Fassade und ihres Querhauses.
Zum eisenverarbeitenden Erbe von Tinchebray gehören Schmieden zur Nagelherstellung und zur Holzkohleproduktion, die für das 16. und 17. Jahrhundert belegt sind. Auch die mittelalterliche Waschstelle in der Rue de Geôle gehört zum Ortsbild. Sie wurde auf Beschluss von 1991 instand gesetzt und verschönert heute den Zugang zum Gewässer.
Das Musée de Tinchebray bietet nach Terminvereinbarung einen etwa 45-minütigen Besuch zur Erfindung des Rübenzuckers an. Der Eintritt kostet 2 Euro für Erwachsene und ist für unter 18-Jährige kostenlos.
Landschaft und Wege
Das Gewässer Val Fleury wird vom Noireau gespeist und bietet einen Ort zum Ausruhen, nachdem man die Straßen und Gassen von Tinchebray erkundet hat.
Mardi Rando ist eine Tradition der Gemeinden des ehemaligen Pays de Tinchebray. Von Mai bis August können Besucher jede Woche die schönsten Spazierwege der Umgebung entdecken oder wiederentdecken. Die Wanderungen sind für alle offen, kostenlos und ohne Anmeldung.
Umgebung
Château de Vire ist eine Burg in der Umgebung von Tinchebray. Ebenfalls in der Umgebung liegen Église Sainte-Anne, eine Kirche, und Ancienne église Saint-Thomas, ebenfalls eine Kirche.
Im weiteren regionalen Umfeld von Tinchebray befinden sich Abbaye des Blanches, eine historische Stätte, sowie Mont Pinçon und Mont d'Ancre, die jeweils als Berge gelten. Mont Margantin ist dort als Hügel eingeordnet.