Canapville verbindet einen saisonal geöffneten Weg durch unterschiedliche Naturräume mit Zeugnissen des örtlichen Kulturerbes. Der Campigny-Weg ist von April bis Oktober geöffnet. Er führt von den Torfwiesen im Tal der Touques bis auf den Kamm des Hangs und erschließt dabei zwei bemerkenswerte Naturräume des Pays d'Auge.
Wer in Canapville eine Ferienwohnung mieten möchte, richtet seine Unterkunftssuche auf diesen Ort.
Natur
Die Feuchtgebiete von Campigny weisen eine üppige Vegetation auf und beherbergen im Sommer zahlreiche ungewöhnliche Schmetterlinge. Zum Naturraum von Canapville gehört außerdem das Coteau de la Cour Cucu: Das zwei Hektar große Gebiet ist ein sensibles Naturgebiet in Canapville und befindet sich im Eigentum des CEN Normandie.
Kultur
Die Pfarrkirche Saint-Aubin weist Baumaßnahmen aus dem 15. Jahrhundert sowie spätere Reparaturen und Restaurierungen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert auf. Sie könnte aus dem 11. Jahrhundert stammen; auch die Lavabo-Nische im Chor könnte aus dem 13. Jahrhundert stammen.
Zu ihrer Ausstattung und Baugestalt gehören ein Glockenturm aus Backstein mit polygonaler Turmspitze, ein Langhaus und ein Chor aus verputztem Stein sowie eine Sakristei aus Backstein mit polygonalem Walmdach.
Zum Kulturerbe von Canapville gehört das Manoir de Canapville. Beim Wohngebäude ist das Dach mit Flachziegeln gedeckt; Remise und Stall bestehen aus asbesthaltigem Zement, während weitere Nebengebäude mit Schiefer gedeckt sind.
Ländliches
Ranch de la Boscraie bietet Ausritte im Pays d'Auge für eine Stunde, einen halben Tag oder einen ganzen Tag an. Außerdem gibt es Einführungen in das Westernreiten und Reiteinheiten, die an das Niveau der Teilnehmenden angepasst sind. Ergänzt wird das Angebot durch progressive Kleingruppeneinheiten mit Arbeit am Vieh.