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Kultur und Geschichte
Die Kirche Saint-Martin wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts größtenteils wiederaufgebaut. Ihr Turm entstand 1714, der Chor stammt aus dem Jahr 1743. Auf dem Friedhof trägt ein Kreuz die Inschrift „J'ai esté donna par Cousin p. de ce lieu.“
Gegenüber der Kirche Saint-Martin befindet sich das Manoir de la Martinière, das „le Château“ genannt wird, weil es vermutlich am Standort des ersten Schlosses von Braffais steht. Das Manoir du Domaine ist auf Überresten aus dem 15. Jahrhundert errichtet. Auch die Felsformation Châteaux-Turbontins gehört zur örtlichen Überlieferung: Sie gilt dieser zufolge als Überrest eines von Feen erbauten Schlosses.
Landschaft und Gewässer
Braffais wird als Gebiet mit drei Tälern und zwei Hochflächen beschrieben. Der Bach Châteaux-Turbontins begrenzt den Ort im Westen und ist auch als Ruisseau de Saultbesnon bekannt. Der Bach Saultbesnon fließt unter der alten Kapelle von Saut-Besnon hindurch.
Das Lavoir in Braffais ist als Picknickpunkt ausgewiesen und entsprechend gestaltet. Zur Aire de la Baie gehört ein 76 Meter langer und 4 Meter breiter Steg.
Viadukt und Wanderweg
Der Saultbesnon-Viadukt wurde 2003 errichtet und verbindet Braffais mit Plomb, indem er die A84 überquert. Das Bauwerk ist 31 Meter hoch und 347 Meter lang. Auf einem Wanderweg, der Plomb mit Braffais verbindet, befindet sich ein Aussichtspunkt mit Informationstafeln zum Bau des Saultbesnon-Viadukts.
Weitere Orte zur Navigation: La Chapelle-Urée, Néville-Sur-Mer, Brillevast, Courcy, Le Tanu, Hauteville-Sur-Mer, Couville, Ravenoville.