Villy-lez-Falaise ist von einer Bocage-Landschaft geprägt, die sich entlang des Traînefeuille entwickelt. Zum Tal ausgerichtete Häuser und große Bauernhöfe sind durch hohe Mauern aus Caen-Stein vor den vorherrschenden Winden geschützt. Von Villy-lez-Falaise bieten sich außerdem Ausblicke auf die Monts d’Eraines und auf Windkraftanlagen.
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Kultur
Die „Église de la Nativité“ stammt aus dem 15. und 17. Jahrhundert. Ihre Westfassade besitzt eine prächtige Spitzbogenfensteröffnung mit geschweiftem Tropfgesims. Der ungewöhnlich geformte Glockenturm erstreckt sich über drei Ebenen und ist mehrere Kilometer weit sichtbar.
Zum Ortsbild gehören auch mehrere typische Gemeindebrunnen mit konischer Form. Im Ort Le Vey quert eine ähnliche Brücke den Traînefeuille. Die Überreste einer Mühle mit zwei Mühlrädern am Traînefeuille belegen eine heute verschwundene handwerkliche Nutzung des Bachs.
Unterwegs
Die Rundtour „Boucle Falaise – Voie Verte“ ist 17 km lang und leicht, familiengeeignet; ihre Dauer ist mit 1 Stunde und 30 Minuten angegeben. Ihr Verlauf bezieht Villy-lez-Falaise ein.
Kulinarisches
Die historische Kultur der „navets de Villy“ wurde vor Ort entwickelt und war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts überregional bekannt. „Les canards du Hameau“ in Villy-lez-Falaise führt Foie gras, Pasteten, Entenbrust und Confit; M. Pellerin ist samstags auf dem Markt vertreten.