Kultur und Geschichte
Ein besonderer Blick auf Wail führt zur Chapelle de Wail. Die neugotische Familienkapelle stammt aus dem 19. Jahrhundert und bewahrt eine Krypta mit schwarzen Marmorepitaphien, die an die Geschichte der Gründerfamilie erinnert. Um 1867 wurde die Kapelle unter der Leitung von Arthur de Hauteclocque wiederaufgebaut; er vertraute das Projekt dem Architekten Clovis Normand an.
In der Église Saint-Martin de Wail befindet sich im Chor über dem Altar eine polychrome Reiterstatue des heiligen Martin aus geschnitztem und bemaltem Holz. Die Statue stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist seit dem 24. Dezember 1982 als geschütztes Objekt eingetragen.
Wer Wail als Reiseziel auswählt, möchte eine Ferienwohnung mieten.
Gärten und Natur
Der Jardin des Hayures umfasst einen japanisch gestalteten Garten, einen englischen Garten, einen Schattengarten mit Schachbrettgestaltung, einen Gemüsegarten, einen Obstgarten sowie einen Kräuter- und Rosengarten. Der Gemüsegarten umfasst alte Gemüsesorten, mehrfarbige Tomaten und originelle Anbaumethoden. Im Jardin des Hayures werden geführte und selbstständige Besichtigungen für Gruppen sowie für Einzelbesucher angeboten.
Angeln und regionale Erzeugnisse
Bei Les près du Valentin gibt es 12 Angelparcours in grüner Umgebung. Dort werden Angelgeräte vermietet und Angeltage organisiert. Außerdem verkauft Les près du Valentin Forellen, geräucherte Forellen und Terrinen.
Wandern
Der durch Wail führende GR 121 ist mit einer rot-weißen Wegmarkierung ausgeschildert. In der Gemeindefolge des GR 121 liegt Wail zwischen Galametz und Vieil-Hesdin. Der GR 121 führt durch Wail und ist als 11-tägige, 198,9 Kilometer lange Durchquerung ausgewiesen.
Weitere Ortsseiten: Bainghen, Saulchoy, Le Sars, Wamin, Arques, Embry, Quœux-Haut-Maînil, Villers-Châtel