Wer in Pecquencourt eine Ferienwohnung mieten möchte, plant die Unterkunft als eigenen Teil der Reise.
Wege und Landschaft
Zum Landschaftsbild gehört das Terril des Argales. Ein Teil davon ist ein vom Département du Nord verwaltetes sensibles Naturgebiet (Espace Naturel Sensible, ENS). Das Terril des Argales ist zudem ein bedeutender Standort für Natursport und verfügt über einen Sandstrand, Wassersportangebote und Wanderwege.
Am Étang des Éclusettes stehen zwei Teiche zum Angeln zur Verfügung. Der Étang d’Anchin eignet sich für Spaziergänge und zum Angeln und zeichnet sich durch biologische Vielfalt aus.
Kultur und Geschichte
Pecquencourt entwickelte sich um die Abtei Anchin, die 1079 gegründet wurde. Der Ursprungskern der Kirche Saint-Gilles ist eine Kapelle aus dem 13. Jahrhundert. Der Riese von Pecquencourt stellt Féry de Guyon dar, eine historische Persönlichkeit des 16. Jahrhunderts.
Auch die Bergarbeitersiedlungen bewahren unterschiedliche städtebauliche Formen. Die Bergarbeitersiedlung Lemay in Pecquencourt ist als UNESCO-Welterbe klassifiziert. Sie weist eine typische Anordnung der Bergarbeitersiedlungen („corons“) mit geraden Straßen, aneinandergereihten Häusern und großen rückwärtigen Gärten auf. Die Bergarbeitersiedlung Sainte-Marie folgt dagegen dem Konzept einer Gartenstadt mit geschwungenen Straßen, großzügigeren Freiflächen und üppiger Vegetation.
Besuch
Der Standort Pecquencourt von Cœur d’Ostrevent Tourisme trägt die Auszeichnungen „Accueil Vélo“ und „Café Rando du Nord“. Die durchschnittliche Dauer eines individuellen Besuchs beträgt 90 Minuten. Cœur d’Ostrevent Tourisme betreibt in seinen Räumlichkeiten außerdem das Escape-Game „Le Projet Edison“.