Viterbe liegt in einer Schwemmlandebene am Agout. Die Lage am Fluss verbindet sich hier mit einer markanten Verkehrsgeschichte: Die heutige Hängebrücke von Viterbe wurde am 24. Juli 1932 eingeweiht.
Geografische Einordnung
Die Hängebrücke verbindet Viterbe mit Brazis. Bei Viterbe führt sie die RD149 über den Agout.
Vor der heutigen Brücke wurde der Agout bei Viterbe mit einer Fähre überquert; außerdem wurde ein Boot für den Transport eines Wagens erwogen.
Geschichte
Archäologische Überreste in Viterbe belegen eine Besiedlung seit der Altsteinzeit. In Viterbe gibt es außerdem Überreste aus der Zeit der römischen Besetzung.
Die Entstehung von Viterbe lässt sich auf das Ende des 13. Jahrhunderts datieren. In dieser Zeit beschloss Philippe le Bel den Bau einer Bastide und verlieh den Einwohnern eine Charta.
Die historische Stätte Abbaye Notre-Dame de Candeil befindet sich in der Umgebung von Viterbe. Im weiteren regionalen Umfeld von Viterbe liegt die historische Stätte Abbaye Royale de la Rode.
Radfahren
Die Véloroute de la Vallée de l'Agout führt bei Kilometer 31 nach Viterbe, einem Ort am Agout. Der Abschnitt zwischen Saint-Sulpice-la-Pointe und Castres verläuft auf derselben Strecke wie der Radweg C7 Tarn à vélo.
Wer Viterbe als Reiseziel wählt, kann den Aufenthalt mit dem Vorhaben verbinden, eine Ferienwohnung zu mieten.
Lokaler Charakter
La Caboteuse bietet nach Terminvereinbarung eine Bierverkostung auf dem Bauernhof an.