In Mansempuy steht die Église Saint-Martin, eine ländliche mittelalterliche Kirche, die dem heiligen Martin geweiht ist. Der aus Haustein errichtete Glockenwandturm stammt aus dem 15. Jahrhundert; die ebenfalls aus diesem Jahrhundert stammende Glocke trägt eine Inschrift und ein Dreipasskreuz.
Der Zugang zum Inneren der Église Saint-Martin erfolgt durch ein hölzernes Portal unter einem an der Nordwestseite gelegenen Vorbau. Zur Ausstattung gehören acht breite, hohe Rundbogenfenster mit Glasmalereien. Das Langhaus wird von einer einzigen Kapelle flankiert, der Kapelle der Jungfrau Maria.
Ein weiteres Detail des Innenraums ist der weiße Marmoraltar. Er ist mit vier kleinen Säulen mit Blattwerk-Kapitellen geschmückt, die Dreipassbögen tragen. Die Glasfenster zeigen das Heiligste Herz Jesu, den heiligen Martin, den heiligen Petrus, Jeanne d’Arc und die Jungfrau Maria.
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Geschichte
Auch der Ortsname verweist auf die Geschichte des Dorfes: Mansempuy könnte sich aus dem mittelalterlichen lateinischen „manse“ für ein kleines feudales Gut und „puy“ für Höhe zusammensetzen. Mansempuy wurde zum Landgut und zur Pfarrei der Vizegrafschaft Fezensaguet und des Bistums Lectoure. Im 13. Jahrhundert gehörte die Grundherrschaft des Dorfes der Familie de Gières.
Umfeld
La Ferme Au Parc erstreckt sich in der Nähe von Mansempuy über 100 Hektar und bietet Ausblicke auf die Täler des Gers und die Pyrenäen.
Im Juli und August 2026 bietet Véronique Bresson in Mansempuy wöchentliche Keramikworkshops an.
Bei La Ferme Aux Canards in Mansempuy werden Foie gras, Confits, Rillettes, Pasteten und Cassoulet genannt.