Das Château de Taurines ist ein Bauwerk aus dem 13. bis 14. Jahrhundert, das 1982 in Zusammenarbeit mit den Compagnons du Devoir restauriert wurde. Seit 1985 findet dort jeden Sommer eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst statt.
Kultur
Der Weiler Taurines hat gallorömische Ursprünge und ist besonders durch sein mittelalterliches Erscheinungsbild geprägt. Bei einem Spaziergang durch Taurines können Besucher einen gallorömischen Altar und das frühere Portal des Schlosses entdecken.
„Château en balade“ ist ein ausgeschilderter Spaziergang durch das Dorf Taurines mit Tafeln zur Ausstellungsgeschichte und zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes.
Auch die Geschichte der Mühlen gehört zum örtlichen Erbe: Die Moulin de Bontemps war bis 1970 die letzte noch aktive Mühle. Am Céor waren zwischen 1920 und 1940 noch fünf Mühlen in Betrieb.
Natur
Der Roc de Miramont liegt auf 552 Metern Höhe und bietet einen 360-Grad-Blick über den Ségala und die bewaldeten Täler des Viaur und seiner Nebenflüsse; bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu den Pyrenäen.
Rund um den Roc de Miramont gibt es einen vollständigen Wander-Rundweg. Vom Château de Taurines führt außerdem ein ausgeschilderter 1,5-stündiger Wanderweg ab, der von Vogelscheuchen gesäumt ist.
Weitere Wanderwege vom Château de Taurines führen zu den Glasöfen an den Ufern des Viaur und des Céor. „Les randonnées du pas-sage“ bietet geführte Wanderungen mit Eseln oder Ponys an.
Regionale Küche
Die Ségali-Gastronomie ist in einer nahrhaften bäuerlichen Küche verwurzelt, die sich an den jeweils verfügbaren Ressourcen, Geschmäckern und zeitgenössischen Entwicklungen orientiert. In den Tälern des Ségala bildeten Kastanien die Grundlage der Ernährung; Sécadous, also Kastanientrockner, sind dafür eine diskrete Spur.
Geografische Einordnung
Centrès liegt etwa zehn Minuten von der N88 entfernt, die Lyon und Toulouse verbindet.
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