Oberhalb von Manderen steht die Église Saint-Étienne, die eine Kirche aus dem Jahr 1618 ersetzt. Bei ihr sollen Langhaus und Chor um 1776 errichtet worden sein; der Glockenturm ist auf 1894 datiert. Zur reichhaltigen geschnitzten Ausstattung gehören ein steinernes Hochaltarretabel aus der Übergangszeit zwischen Spätrenaissance und Frühbarock sowie mehrere Statuen.
Bei der Planung eines Aufenthalts in Manderen kann der Wunsch, eine Ferienwohnung zu mieten, als eigener Punkt berücksichtigt werden.
Wandern
Der Circuit de Malbrouck ist eine schwierige, 14 Kilometer lange Rundwanderung mit einer angegebenen Dauer von fünf Stunden. Als Fußwanderung im Freien beginnt er in Manderen-Ritzing und verbindet historische sowie naturräumliche Themen. Der Circuit de Malbrouck ist ausgeschildert.
Auf dem Circuit de Malbrouck wird die Chapelle de la Paix als Ort der Verständigung zwischen den Völkern hervorgehoben.
Natur
Der Ravin du Diable kann nur im Außenbereich und auf eigene Faust über markierte Wege besichtigt werden. Die Résurgence du Husprung ist eine Karstquelle vom Vaucluse-Typ und eine Wiederaufstoßquelle von Versickerungswasser, an der man beobachten kann, wie das Wasser aus dem Boden hervortritt.
Der Ravin du Diable ist ein wichtiger Anziehungspunkt im Wald von Manderen und besteht aus einer Senke, in der sich ein Teich befindet. Mit ihm ist die Erzählung verbunden, dass Arnold VI de Sierck seine Seele dem Teufel verkaufte, um den Bau seines Schlosses zu vollenden.