Der Circuit de la Croix Camonin führt als 14 Kilometer langer, rosa markierter Kunstwanderweg durch das Dorf Fresnes-au-Mont und umfasst 32 Kunstwerke. An diesem Circuit wurde nahe Fresnes-au-Mont im April 1916 ein Blockhaus aus Steinen, Metallschienen und mit Beton überdeckten Blechen errichtet.
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Kunst und Wege
Im Gemeindewald von Fresnes-au-Mont befinden sich auf den Wegen rund zwanzig Kunstwerke von Vent des Forêts, einem Zentrum für zeitgenössische Kunst von nationalem Interesse. Seit 1997 wird Vent des Forêts von einem Verein getragen, der sechs landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich geprägte Dörfer zusammenführt: Fresnes-au-Mont, Lahaymeix, Nicey-sur-Aire, Pierrefitte-sur-Aire, Dompcevrin und Ville-devant-Belrain.
Der Circuit des Trois Fontaines ist ein 8 Kilometer langer, rot markierter Rundweg mit 22 Kunstwerken und führt durch die Ebene von Louvent; er wird von der D901 gekreuzt.
Landschaft
Etwa zwei Drittel der 15,89 km² großen Fläche von Fresnes-au-Mont sind von Wald bedeckt. Das Waldgebiet liegt auf dem aus Kalkstein bestehenden Barrois-Plateau und weist sanfte, wenig eingeschnittene Täler sowie eine vielfältige Baumvegetation auf.
Drei Rinnsale vereinigen sich am Grund des schmalen, grasbewachsenen Tals Prairie de Louvent zu einem Bach. Dieses Tal bildet die Grenze von Fresnes-au-Mont zu Lahaymeix und Les Paroches.
Geschichte und Ortsbild
Die Église Saint-Laurent wurde 1834 nach Plänen des Architekten Théodore Oudet (1793–1865) errichtet. Fresnes-au-Mont wird erstmals im Jahr 904 in einer Urkunde Ludwigs III. erwähnt, mit der der König das Dorf dem Priorat Vieux-Moutier in Saint-Mihiel übertrug.
Auf dem Friedhof von Fresnes-au-Mont befinden sich Reihen von Grabdenkmälern aus dem 19. Jahrhundert, die Stele des Abbé Cordier (1833–1933), verziert mit zwei Monstranzen und einem Messgewand als Symbol des Priestertums, sowie das Grab des 1914 gefallenen Hauptmanns Audibert.
Die Installation „Terrain d’occurrences“ befindet sich in einem ehemaligen Steinbruch, in dem Wegebaumaterial und Kalkstein für die Kalkherstellung abgebaut wurden. Die Ferme de Louvent bewahrt ein Wohngebäude aus dem 17. Jahrhundert und ein um 1820 errichtetes Wirtschaftsgebäude; Letzteres ist vom Aussichtspunkt aus sichtbar.
Wege und Orientierung
Die sieben Rundwege von Vent des Forêts sind zu Fuß und mit dem Mountainbike zugänglich; Karten der Wege zeigen unter anderem Parkplätze und große Picknicktische. Die Wanderkarte von Vent des Forêts ist in einer Box vor der Tür des Rathauses von Fresnes-au-Mont erhältlich.